lichkeit zurück, weil die Goldproduktion China's*) unddie Ausbeute der südafrikanischen Bergwerke darin zuniedrig veranschlagt ist. Diese afrikanischen Goldquellen,welche Sueß in seinem Buche über die Zukunft desGoldes mit Verachtung behandelt hat, und auf dieer auch in seinem neuesten Werke über die Zukunft desSilbers noch lange nicht den ihnen zukommenden Wertlegt, sind nicht nur in einer gewaltig aufwärts gehendenBewegung begriffen sondern ihrer Natur nach ganz imGegensatz zn derjenigen Beschaffenheit, aus welcher Sueßschließen zn können glaubte, daß jedes Goldrevier sich inkurzer Zeit erschöpfen müsse. Bekanntlich handelt es sichhier wie in einigen großen Bergwerken von Australien undNeuseeland nicht um Schwemmgold, das in einiger Tiefeverschwindet, sondern um förmliche Goldbergwerke, welchenach der bisherigen Erfahrung eine unberechenbar langeAusbeute versprechen. Nach der Angabe auch des ameri-kanischen Münzdirektors haben die südafrikanischen Minen,die vor wenigen Jahren erst mit schwacher Ausbeute be-gonnen, im Jahre 1892 bereits ein Ergebnis von mehrals 93 Millionen Mark geliefert, kommen demnach damitgleich Rußland in zweiter Reihe hinter der amerikanischenGoldproduktion und werden ohne Zweifel im laufendenJahre noch größere Resultate liefern. Bereits das ersteQuartal von 1893 hat das seines Vorgängers um 50 000Unzen d. i. 3 600 000 Mark übertroffen, und überall erstbeginnt die wahre Entfaltung des bergmännischen Be-triebes und, was nicht minder bedeutend ist, der chemischenBehandlung des Erzes, die sich rasch vervollkommnet.
5) Siehe die darüber unterm 23. Mai im Berliner Börsen-Courier von Ottomar Haupt veröffentlichten höchst interessantenstatistischen Berichte.-