Von 1260 bis 1305
1005
der Sienesen, der Rest der deutschen und der sienesischenReiterei. Der Zug ging zum Dom, dann nach S. Cristoforo, wodie Trophäen und die Siegesbeute niedergelegt wurden“.
Kapitel II.
Von 1260 bis 1305.
i.
n der auf Alexander IV. (1254—1261) folgendenReihe der dreizehn Päpste, welche bis 1305 auf denThron kamen, sind die nachbenannten fünf Päpsteinfolge der Kürze ihrer Regierungszeit zu unbe-trächtlich, um der Geschichtserzählung als chronologische An-knüpfung zu dienen: Innocenz V. (1276—1276), Hadrian V.(1276—1276), Johann XXI. (1276—1277), Coelestin V . (1294—1294), Benedikt XI. (1303—1304).
Aber auch von den nicht unbedeutenden Päpsten Urban IV .(1261—1264), Nicolaus III. (1277—1280), Clemens IV. (1265bis 1268), Gregor X. (1270—1276), Martin IV . (1281—1285),Honorius IV. (1285—1287), Nicolaus IV . (1288—1292), Boni-faz VIII. (1294—1303), von denen nachstehend ausführlicherzu reden ist, muß gesagt werden, daß sie nicht Träger der römi-schen Stadtgeschichte in dem Sinn waren, wie es die meistenPäpste der Epoche vor Alexander IV. waren.
Die Veränderung liegt in erster Linie in der Verweltlichungdes Papsttums, in dessen Veräußerlichung und politischer Ein-stellung, in der Geldsucht und der Landgier sowie dem Ehrgeizder Päpste, endlich in der parteilichen Einseitigkeit der Päpste,deren Ursache und Wirkung der Nepotismus der Adelsgeschlech-ter war, von denen jedes „seinen Papst“ und dessen Politikdurchzusetzen bemüht war.
Dazu kommt als weltgeschichtliches Moment, daß in dieserZeit in Rom der europäische Staatenkampf entschieden wurde,
im