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Freundes Hand gespendet hat, fVenndlieh nnd nachsichtiganfnelmien! —
Ieli hin erst 1884 zu Bamberger in Beziehungen getreten.Kr seliriel) damals an einem Essay für die „Deutsche Bund-schau“ über unseren soeben verstorbenen gemeinsamen FreundKarl Millebrand und hat mich um Auskunft über einige Datenaus dessen Lehen. Das führte zu einem Briefwechsel, demdie persönliche Bekanntschaft und trotz unserer recht ver-schiedenen Xaturen und Antecedentien eine dauernde Freund-schaft nachfolgte. Alljährlich haben wir uns von da an inBerlin oder Interlaken ein oder mehrere Male gesehen undges . Ein reger Briefwechsel überbrückte die Lücken
des mündlichen Verkehrs. Auf Grund dieser meiner persön-lichen Bekanntschaft und der Lektüre wohl von allen be-deutenderen »Schriften und Zeitungsartikeln Bamberger’s halteich hier dessen Bild wieder zu gelten versucht. Es trägtdaher vielleicht mehr die Züge des älteren als des jungenBamlterger an sich. Jedenfalls ist es aber von mir in demGeiste der Wahrhaftigkeit und Treue gezeichnet , die er sosehr liebte. — Die hier vorliegende „biographische Skizze“ist, was noch bemerkt sein mag, so abgedruckt, wie sie fürdas „Biographische Jahrbuch“ geschrieben war.
Der Verfasser.