Hans Güldcnmund, Johann Daubmann, ValentinFuhrmann und Andere. Diese alle überragte anKenntnis, und Thätigkeit
I o h a II II Pctrei » s,
von 1526 bis 1550,
welcher von sämmtlichen Büchern, die ans seinenPressen hervorgingen, mit der größten Genauigkeitdie Eorrccturen selbst besorgte und denselben somitjene Vollkommenheit verlieh, welche sie vor allenandern gleichzeitigen Ausgaben beliebt machte.Außer durch Correcthcit suchte er auch durchSchönheit seine Werke zu zieren. Damit Allesgenau nach seinem Willen ausgeführt wurde, ver-fertigte er sogar mit seltener Geschicklichkcit alleDruckgcrathschastcn selbst und suchte sie eigenhändigans die zweckmäßigste Weise einzurichten.
Im Jahre 1604 begründete Georg Endter dieberühmte, Jahrhunderte hindurch blühende Officinund ward der Stammvater einer gesegneten Familie,die mit den Typographensamilien Dümlcr und Fel-secker wetteiferte.
Heinrich Eggesteyn,
von 1471 bis 1472.
Schon seit dem Jahre 1466 (nach beglaubigtenHandrubriken) war Strafiburg obwol uur mitundatirten Drucken in die Schranken getreten und
zwar zn gleicher Zeit mit zwei Officinen, der Egge-stcyn'schen und Mentclin'sehen, deren Typen nichtuur unter sich, sondern auch von denen der Mainzeruud Bambcrger Drucke völlig verschieden sind. —Heinrich Eggestehn oder Eckstein, der sich Magisterder Künste und Philosophie nennt, wetteiferte mitdem als „ Goldschreiber" rühmlich bekannten JohannMentel oder Mentelin in Ausübung der neuen Kunstund lieferte, wie Dieser, viele Bücher ohne Anzeigedes Jahres, Orteö und des Druckers.
Dein Plane unseres historischeu Werkes getreumüssen wir uns streng an das Positive des Ucbcr-lieferten halten und bei unserer chronologischen Rei-henfolge die Datirung der Jncunabeln zur Richt-schnur nehmen. Demgemäß gebührt dem MagisterHeinrich Eggesteyn vor Mentel der erste Platz inder Buchdruckergeschichte Strcißburgs. Im Jahre1471 lieferte er die zwei ersten zu Straßburg mit Angabe des Ortes und Druckers erschienenenWerke, nämlich das „Dccrctum Gratiani" mitder Glosse, in zwei großen Foliobänden, und die„«Lonstitutiones Clrmentis V.", ebenfalls in großFolio, in welchem letztern Buche er sagt: „ er habeschon unzahlige Bände vom göttlichen und mensch-lichen Rechte gedruckt." Unter diesen ist die„Deutsche Bibel" ohne Jahr, Ort uud Drucker,die mit der Mentelin'schcn von 1466 um den Vor-rang streiten kann.
Man vergleiche die Nachbildung der erstenZeilen der „Genesis" mit dem gleichen Terte beiMentel nach dem Facsimile ans Seite 163.
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