Und worin besteht diese Methode? Sie besteht in derAnwendung der sogenannten Zinsschraube. Das Mittel,den verhängnißvollcn Abfluß der Baarvorräthe zu stauen,ist einfach zurückgeführt auf eine so lange fortgesetzte Er-höhung des Bankzinsfußes (dem bei einer wahren Bankder Landcszinsfuß parallel geht), bis ein Umschlag im Ge-schäftsgang eintritt, bis die cbbende Bewegung sich in Flutverwandelt.
Fragen wir, wie so diese einfache Schraube ein solchesWunder hervorzubringen vermag, so können wir abermalsnichts Besseres thun, als die aus dem Leben gegriffeneAntwort des Lord Overstonc wiederzugeben. „Wie machtes sich", fragt der Schatzkanzlcr, „daß die Erhöhung des Zins'fnßcs den Werth des Geldes so erhöht, daß aller weitereExport desselben aufhört und die nach dem Ausland geführtgewesenen Metalle zurückkehren?" - „Erhöhter Zins ist gleich-bedeutend", antwortet der Lord , „mit erhöhtem Werth desGeldes, das hat zur Folge, daß die Preise der zinstragendenPapiere zurückgehen. Die im Lande ansässigen Kaufleuteschreiben an alle ihre Correspondenten im Auslande: dasGeld wird hier sehr theuer; schicken Sie uns keine Waaren;schicken Sie uns nichts als Geld." Die Praxis kann dieseeinfachen Worte nur bestätigen, ihr Sinn äußert sich natür-lich auf vielfache Weise. So wie das Geld einen ungewöhn-lichen Grad von Seltenheit, d. h. von Theuerung, d. h. vonZinshöhe erreicht, werden Waaren gegen Baar schwer ver-käuflich, also wohlfeiler. Kein Importeur kann auf sie rech-nen, um seine Verpflichtungen zu erfüllen. Er hält alsoein mit Bestellungen. So macht es der Bankier mit lang-sichtigen Wechseln. Er schreibt seinem Correspondenten oder