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(140) ORTE G.z. Gutenberg , SohnFrieles (132). Er wird nur in den Jahren 1448—52erwähnt, als Sohn der Elfe Hirt}. (Vergi. X, III.)
(141) ODILGEN G.z. Gutenberg,Tochter Frieles(l32). Für fiegiltdasfelbe, wie für ihrenBruder. Der Henne Gänsfleifch der Junge, den pe etwa 1450 geheirathet hat, kann nurdas unter II18 behandelte Glied der Sorgenlocher Linie gewefen fein. Kinder hat fieoffenbar nicht gehabt. Vergleiche darüber bei IX C.
(142) ELSE Vitjthum, Tochter der Elfe zur Laden zu Gutenberg (133). Siehe über fiedie Ausführung unter IX C.
(143) HILDEGARD zur Laden, vermutliche Tochter Frieles (136). Sie wird nur zwei Malerwähnt. Im Jahre 1442 wurde, neben Friele zur Laden, den ich für ihren Vaterhalte, auch eine Hilgart die Junge zur Laden zur Hochzeit der Getjge Molsberg, derTochter der Grete zur Laden (135), mit Weicher Knoblauch zu Frankfurt eingeladen(z. Jungen, F. G. Ch. III, f. 366’). Im Nekrolog des Agnesenklogers ift fodann eineHildegard Gensfleifch als am 11. October verdorben aufgeführt. (Mainzer Stadtarchiv.)
II. Belege ZU der II. Tafel über ( ni ) CLAS zum Gänfefleifch, Sohn des Frielej. ... pVikirci (II)- Am 27.Juni 1358 erfchien vor dem Mainzer
die ramme L*AJNörLbIbL>H. Stadtgericht Glas, Herrn Frielen felgen Son zum2. Die Linie Sorgenloch. Genfefleifche, Bürger zu Mainz, und gewannfeinen 3. Bann über Weingärten vor Mainz, hinter dem Thurm feines Vaters, auch übereinen Zins auf einen Gadern zu M., das an das Gadern feines Bruders Petermann an-grenzte. Diefen Zins hatte er zu Lehen von Junker Dietrich v. Gudenberg (Köhler, E. G.,S. 83. Original im Darmgädter Archive). Am 13. Juli desfelben Jahres verkaufte JunkerClas zu dem Genfefleifch, Jungfrau Gudel feine eheliche Frau, Bürger zu Mainz, demKlofter Arnsburg eine Fruchtrente aus dem Klogerhofe zu Edersheim. Schon der VaterClafens hatte diefe Rente bezogen; nach deffen Tode war fie dem Clas in der Erbtheilungmit feinen Gefchwiftern zugefallen. Der erfte Zeuge ift Herr Johann Hünbreht, derVater der Jungfrau Gudel. Der Urkunde hängt das Siegel der Clas G. an. Es zeigtnur den Schild mit dem Pilger, ohne Beizeichen. Der Pilger hat deutlich eine herab-hängende Kapuzze. Die Umfchrift lautet: S. NICOLAE . D . GENSEFL. IS. (Baur, Urkundenbuch d. Kl. Arnsburg, N. 863, im Auszug. Nach dem Original im fürftl.Solmgfchen Archive zu Lieh ergänzt). Imjahre 1377 am 6.Juni wiefen vierMainzer Schöffenvor Gericht ein Unheil. Der erfte unter ihnen war Clas Genfefleifch (Orig.-Urkundeim Darmftädter Archive, Stadt Mainz N. 739; Schaab, E. B. II, S. 173). Nicolaus G.fcheint aus zweiter oder fpäterer Ehe feines Vaters geftammt zu haben; darüber dagfeine Mutter vermutlich dem Gefchlecht von Sorgenloch angehörte, vergleiche man dieDarlegung bei II6. Seine Ehefrau hieg, wie oben erwähnt, Gudela zum Humbrecht.
(II2) HENNE G., Sohn des Clas(II 1). Im Jahre 1383 ift Henkinus dictus G. Ratherr zuMainz (Würdtwein, Bibi. Mag., S. 217); 1389 igHenn, Clefchin Genfefleifch feligen Son,Zeuge eines gerichtlichen Actes der Grede, Petermans fei. Witwe zum G., zu Gungenihres Sohnes Henne (Schaab, E. B. II, S. 181). Im jahre 1390 erhält Henne G., Bürgerzu Mainz, Eve, feine eheliche Wirtin, und ihre gemeinfamen Kinder Clas, Henne undGude, Rudolfs zu Landeck eheliche Wirtin, einen Zehntantheil zu Oppenheim inVerfaß, für ein Darlehen, das Glas G., der Vater Hennes, dem Vater des Schuldners