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im Siegelfeld fteht, lautet: f* j)ane.jjer>ßßeifd).t»erntUd?e richtet ?u ment}. 3) Ein kleines,achteckiges Ringßegel, nur das Helmwappen im Siegelfeld darßellend, darunter: H S. Es iß1498 als Rückßegel auf dem Richterßegel benutzt worden (Mainzer Stadtbibliothek, SiegelBodmanns, N. 14).
(1122) HENNE v. Sorgenloch gen. G., Sohn Johanns (II14). Anfänglich heißt er, imGegenfaß zu feinem Bruder Hans (1121), der Junge; feit 1504, zur Unterßheidung von1126 und fpäter von 1129, der Alte. Er wurde am 23. Aug. 1449 geboren, und ßarb zuFrankfurt am 2. März 1520 (Köhler, E. G., S. 87; z. Jungen, Fr. G. Ch. III, f. 397). Be-graben wurde er zu St. Leonhard. Auf feinem Epitaph i(t er als Burgmann zu Oppenheim bezeichnet. Er wohnte zu Frankfurt im Haufe zum alten Gral (Groll) in der MainzerGaffe (1509, fiehe Fichard, G. G.,v. Sorgenloch P7; 1517 z.Jungen, F. G. Ch. III, f. 401’).Im Jahre 1518 errichtet er ein Teßament, aus dem erhellt, daß er, außer in Frankfurt ,auch in Mainz und Hechtsheim begütert war. Seine Erben find die Kinder feines BrudersHans und feiner Schwerer Kette (Fichard, G. G., v. Sorgenloch , P 7, Nachtrag). Seineerße Ehefrau [cheint Chrißine von Geispißheim gewefen zu fein, die J.M.z. Jungen imI.Theil feiner Fr. G. Ch., S.963, zum Jahre 1503, unter Berufung auf feine Handßhriftenlit. S., erwähnt. Die zweite Ehefrau war Gudchin Reutlinger, Witwe des Hans Heinrich.Sie wird in den Jahren 1506, 1518 u. 21 erwähnt, und überlebte auch ihren zweiten Ehe-gatten (Fichard, G. G., v. Sorgenloch P 7).
(1123) PHILIPP v. Sorgenloch gen. G., Sohn Jakobs (II 16). 1478 wird er zuerft alsSohn Jakobs und der Elfe Bechtermünze erwähnt (Bodmann, Rheingauißhe Alter-thümer, S. 135+). Er war damals noch unmündig; fein Mompar und Oheim HansBechtermünze empfing 1478 für ihn die Naffauifchen Lehen , während fie 1484 fein neuerMompar u. Schwager Joh. Molsberg erhielt (Lehenreverfe im Wiesbadener Staatsarchive).Im Jahre 1485 wurde Joh. Molsberg für ihn mit dem Mainzißhen Lehen beliehen (MainzerLehnbuch N.9 im Kreisarchive zu Würzburg , f. 97). Am 27. Februar 1494 wurde Philippdann felbß mit einem Naffau-Saarbrückenßhen Erblehen beliehen, das aus zahlreichenZinfen und Gefällen zu Aßmannshaufen, Kiedrich, Rüdesheim, Hattenheim, Kempten und Gaulsheim beßand. Im nächßen Jahre hatte er die ererbten Lehen und Erbgütermit feinem Schwager Joh. Molsberg getheilt, und wurde von Naffau mit den beidenAuen gegenüber Nackenheim (die Mitte und die hohe Au) beliehen (Reverfe im Wies-badener Staatsarchive). Er empfing im Frühjahr 1495 auch das Mainzer Lehen feinesVaters, das er 1506 zum Theil gegen eine Rente von 5 fl. aus dem Eltviller Ungeldvertaufchte (Mainzer Lehnbücher im Würzburger Kreisarchive, N. 7, f. 2 u. N. 8,f. 118). Nach unbelegter Angabe Bodmanns fei er mit Walpurg v. Rumpenheim ver-heirathet gewefen (Rheingauißhe Alterthümer, S. 135). Ich habe dafür keinen Beweisgefunden. Er wohnte, wie fein Vater, zu Eltville . Im Jahre 1509 wurde er erzbißhöflichMainzißher Dienßmann (Mainzer Ingroffaturbuch N. 50 im Kreisarchive zu Würzburg ,fi 251). Nach feinem Grabßein im Kloßer Eberbach ßarb Philipp im Jahre 1511,Dienßag den 8. Tag nach Martini, alfo am 8. November (Roth, Geßhichtsquellen ausNaffau III, S. 84, laut Mittheilung des Herrn Pfarrers Dr. Falk). Hellwich u. Schaab(E. B. II, S. 330) hatten 1510 gelefen, was nicht zu dem Tagesdatum ßimmt. Auf demStein find die Wappen feiner vier Ahnen dargeßellt: Sorgenloch, Bechtermünze, Uden-heim und Sdiwalbach (mit den Schwalben). io