Die Valuta.
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hier Trassant ist, der Wechselnehmer leidet nicht im Ge-ringsten. Fehlt es an der Bercdung, so darf er,vorausgesetzt natürlich, daß er im Übrigen den Wechsel-schluß cinhält, einen gemachten Wechsel indosstrcn ^), weilder Wechselnehmer nicht darunter leidet, sondern mehr Ver-pflichtete erhält, als er zu fordern berechtigt war. Dage-gen braucht er weder einen domicilirtcn Wechsel, nocheine Wechfelcopic, noch eine Originalsecunda, mag auchdas Original oder die Prima schon zur Acceptation be-fördert seyn, anzunehmen, weil er dadurch in Weitläufig-keiten verwickelt wird ^), noch auch statt einer Tratte ei-nen eigenen Wechsel Duplikate zu fordern ist erberechtigt
8. 177.
Die Valuta.
I. Die Valuta, das Valutenvcrhältniß, ist das Warumdes Wcchselvcrtrages, das dem Wcchsclvcrtrage unterlie-gende Verhältniß Dieses Verhältniß ist, während das
15) Dieß ist kein Mißverständlich des Sachvcrhältnisscö.Diesen Vorwurf macht Trcitschke Encyclopädie. Bd. 1. S. 159.Wendern W.R. Bd. 1. §. 319. No. 2. wegen einer ähnlichenFassung.
10) So auch Wcimarsche W.O. 8.22. Hannov. W.O. 8.12.
17) Cropp Gutachten. S. 30.
18) Trcitschke Encyclopädie. Bd. 1. S. 100.
19) Hamburger W.O. Art. 2. Bremer W.O. Art. 12.Frankfurter W.O. von 1739 und 1844 Art. 27. DanielsW.N. S. 197. 198. Pöhls W.N. Bd. 1. S. 132. und S.307. 8- 274. Wender W.N. Bd. 1. S. 181. 182. beson-ders Note 0. A. M. ist Trcitschke Encyclopädie. Bd. 1. S.102—100., der auch wegen der Particularrcchte zu vergleichen ist.
*) Vgl. unten §. 184.