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Bd. 2 (1847) Das Wechselrecht : zur 1. und 2. Auflage des ersten Bandes
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8. 268. Pfand.

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Andern auf dem Wechsel verlangt, und nun dieser Anderenicht weil er Bürge seyn will, sondern aus andern Grün-den als Trassant, oder Acceptant oder Indossant eintritt

8. 268.

Pfand.

Quellen und Zeugnisse.

Churpfälzische W.O. Art. 57. 59.

Hamb. Add. Art. v. 1732. N°4. (Zim.II, 1. S. 112.)

Frankfurter W.O. v. 1739. Art. 49. 50.

Ungrischcr XV. Gesetzart. 8- 193200.

Frankfurter W.O. v. 1844. Art. 49. 22. 50. 22.

Österreichischer Entwurf v. 1843. 8- 254. 260 262.Wechsel, durch Pfand, nämlich entweder Faustpfand(eigentliche Psandwechscl) oder Hypothek (Hypothekwechsel)gesichert H, heißen gedeckte Wechsel in diesem Sinn.

5) Ein Beispiel. Der Wechselgeber, welcher seiner Absicht,seinem Vorschlag nach, einen Wechsel von der Hand (eine vonihm ausgestellte Tratte) geben wollte, giebt, weil der Wechsel-nehmer sofort noch eine andere Firma auf dem Papier verlangt,nun statt eines von seiner Hand ausgestellten Wechsels einenWechsel von der Hand eines Andern, der diesen Wechsel an ihngestellt oder auf ihn gezogen hat, seine Absicht, sein Vor-schlag, Trassant zu seyn, ist mißlungen, er ist Remittent, oderAcceptant der Tratte eines Andern. Es ist anders das Wech-selgeschäft zu Stande gekommen, als wie es anfangs beabsich-tigt ward.

1) Literatur.

Diccius exorcitrrtio ssiris camblalls VII. seclio II. 6s pi-gnork pro caindio consliluto: und seclio III. cls b^potliecapro cambio. Trümmer im Archiv für das Handelsrecht.Bd. 2. S. 396. und Note * Daniels W.R. 8- 8688. Wender W.R. Bd. 2. 8. 402. 403. PöhlsW.N. Bd. 2. 8- 329. 331. Treitschke Encyclopädie.Bd. 1. S. 441. 442. II. S. 5456.