tz. 13. Uneigentlicher Handel.
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§- !3.
Uneigentlicher Handel.
Dem eigentlichen Handel steht zur Seite der un ei-gentliche Handel. Dem Kaufmann können nämlichfür seinen Umsatz wichtig seyn ein Handelspersonal; eineSocietätsoerbindung; leichte Zahlungsarten: Asstgnation,Delegation, Wechsel, Banken; Empfehlungen; Darlehen;Bürgschaften; Hülfspersonen für den Abschluß der Ge-schäfte: Makler, Commisstonair; Hülfspersonen für denTransport zu Lande und zur See: Spediteur, Fuhrmann,Schiffer; durch den Seetransport wird hervorgerufen: Bau,Kauf, Verkauf, Ausrüstung, Reparatur von Schiffen,Rhederei , Dienst von Schiffer und Schiffsvolk, Befrach-tung, Passagiercontract, Lootsendienst, Haverei, Bergung,Bodmerei, Seeassecuranz. Alles dieses setzt den Kauf-mann zu Nichtkaufleuten und Nichtkaufleute unter einan-der in rechtliche Beziehungen, welche die Particularrechteals Handelsgeschäfte, Handelsverhältnisse, Handelsfachen,kaufmännische Handlungen, Mercantilsachen, Mcrcantil-schuldsachen, ausdrücklich bezeichnen Sie inachen von
t) Leipziger Handclsgerichtsordnung von 1682. Art. II.—Das preußische Landrecht II. 8. 7. tz. 475 — 2464. giebt keineBezeichnung von Handelssachen, die allg. Gerichtsordnung Tit . 30tz.2. verweiset für die Competenz der Handelsgerichte auf derenbesondere Reglements.— Nürnberger Handelsgerichtsordnungvon 1804. tz. 8. (Nürmbergcr Sammlung von Beiträgen zurErläuterung der nürnberger H. G. O. Nürnberg 1846.).—Baierische Verordnung vom 5. März 1804 und 3l. Januar1806. (Meißner Codex der Wechsel-Rechte. Bd. 1. S. 197.193).— voäs äs eommsros. ^,rt. 631— 638.— RheinischesHgb. Art. 631—638.— Badisches Handelsrecht Art. 1. 1a. 1 t>.—Hamburger Handelsgerichtsordnung vom 15ten December 1815.(in Andcrson Sammlung Bd. 2. S. 207 ff.) Art. 9 —13.—