Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1854)
Entstehung
Seite
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tz. 31. a. Inhalt der Procura.

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sichtigung aller vorliegenden Umstände zu bestimmen. ImAllgemeinen läßt sich bei der Mannigfaltigkeit von Jnsti-toren nichts Erschöpfendes sagen, eher schon bei einemeinzelnen Jnstitor. Die Umstände können ausschließen,was unter andern Uniständen zugestanden ist. Im römi-schen Recht fehlt es nicht an Bestimmungen, welche einenAnhalt geben, insofern nicht die heutige kaufmännischeAnsicht entschieden abweicht. Am vollständigsten ist 1. dieProcura des Schiffers bestimmt. Er hat die Besorgungsämmtlicher Schiffsangelegenheiten wohin namentlich ge-rechnet wird Abschließung der Frachtcontracte mit den Be-frachtern oder Passagieren, Eincassirung der Frachtgelder,Heuern des Schiffsvolkes, Einkauf des zur Reise, namentlichzur Ausrüstung und Ausbesserung des Schiffes, Nothwendi-gen nicht aber sonstiger Einkauf und Verkauf vonWaaren, wozu er aber nicht selten angestellt ward ^Und 2. die Frage, inwiefern der Principal aus einemvom Jnstitor aufgenommenen Darlehen hafte, in einzelnenAnwendungen ° beantwortet. Diese kommen alle auf denallgemeinen Grundsatz °, der überhaupt die Statthaftig-kcit der institorifcheu Klage bestimmt, hinaus, daß das

2) I-. 1. tz. 1. O. cks sxoroitoria aotions.

3) I.. 1. Z. 3. 7. 8. 12. v. soä.

4) I.. 1. §. 3. v. eoä.

5) Über die einzelnen Stellen vgl. Gluck XIV. S. 242246,denselben können aber noch manche andere, z.B. 1^. 5. Z. 14.O. ü. t. I.. 1. H. 8. 9. 11. I,. 7. xr. §. 1. 2. O. cls sxoreitoriaactions, beigefügt werden.

6) Derselbe ist denn auch für das Darlchn dircct ausge-sprochen in 1^.1. A. 8. ckö öxsreitoria, netions (14. 1.)si aclusum sjus rsl, in gna.ni xraspositus sst, tnsrit mntuatus,clanäarn aetionom."

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