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Die Cvllectivgesellschast.
mer zunächst den regelmäßigen Fall ins Auge fassen, durch-gehende Gedanke: daß die sämmtlichen Gesellschafter widerWissen und Willen aus den Geschäften, die unter recht-mäßigem Gebrauch der Firma abgeschlossen werden, ver-pflichtet werden, und zwar so, daß Jeder zum Vollenhaftet^. Diesen zweideutigen Ausdruck absichtlich, weil
lich nichts Anderes, als eine allgemeine Berufung auf das,was der Credit verlangt, (welcher gleich hinterher, §. 139 Nr. l.widersprochen wird,) verbunden mit der bekannten unklarenund verwirrenden Unterscheidung zwischen den Gesellschafternund der Gesellschaft, der Firma, als einer genossenschaftlichenPerson.
3) Nürnberger Reformation von 1564. Bit. 18. Gesetz 4.Frankfurter Reformation von 1611. Bit. 23. Xrt. 9.Lüneburger Reformation von 1679. Bit,. 23. (Butsu-
äorl IV. S. 698.)
Augsburgcr W. O. von 1778. Lax. 11. Z. 2.Baierische W. O. von 1783. §. 4.
Preußisches Landrecht. §. 647.
Russisches Manifest von 1807. Art. 2. (von Bunge §. 128.)(üoäs äs oomiuoros. Xrt. 22. Rheinisches Hgb. Art. 22.Badisches Handelsrecht. Art. 22.
Österreichisches Gesetzbuch §. 1201. 1204. (Fischer §.107).RsAoIs.ru suto. Xrt. 21.
L!6ä!A0 äs sorusreio. Xrt. 267.
(loäiAs somrusreial. Xrt. 549. 664.
IVstdosI: v. X. Xrt. 18.
Ungrischer XVIII. Gesetzartikel, tz. 17. 19. 34.Natürlich auch bei Wechselschulden solidarische Haft.Treitschkc Encyclopädie der Wcchselrechte Bd. 2.S. 513—515. Risoius sxsroitatiouss eaiudiules.oxsro. III. ß. 50—54. S. 38—44. Eine ausführ-liche Anwendung des erwähnten Grundsatzes auf Wech-selschulden und andere Verpflichtungen hat der (üsäiAoosmmsreial. Xrt. 673—692,