Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1854)
Entstehung
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315
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ß. 74. Übergang der Gefahr. 315

Allein der Verkäufer kann die einseitige Ausscheidung be-

1586. doäs äs sommsrss. Tlrt. 106. Vgl. I'arässLUS sour»Bd. 2. S. 263265. Llsnt vol. II. S. 396.

13) Strube rechtliche Bedenken (. Spangenberg) Bd. 2.Nr. 384. S. l68.Die verkauften Waaren sind bestimmt, so-bald sie abgeschickt worden, daher unter Kaufleuten üblich,daß wenn einer solche verschreibt, er nach deren Absenkungdie Gefahr übernehmen, und das Kaufgcld bezahlen muß, wennsie gleich unterwegs verloren gegangen." Eben so: ll. dm-p-iiov 0PU8 äsoiiüonum. lÜPslas 1696. äoeisio 131. S. 364308, besonders 17o. 14. 20. 21. 28-30. 3640. Auch hierwird dem Käufer die Gefahr verschriebener Waaren, welcheunterwegs geraubt wurden, von der Absenkung an zugeschrie-ben. Der Grund wird I7o. 2830 besonders darin gesetzt:derContract enthält ferner ein Mandat die Waaren zu ver-senden, der Mandatar trägt aber den sasus nicht, damit ihmseine Gefälligkeit nicht schade, der absendende Verkäufer erwei-set aber dem Käufer ein okllsium lmmanltatis." Eben so:Hommöl rlmpsoäis, guasstiouum. vol. V. ol>s. 608. S. 4650. osis. 689. S. 398. ohne eigentliche Ausführung, aber auchmit der Bemerkung: es ist theils ein Kauf, theils ein AuftragS. 48. Bei Allen liegt der Gedanke unter: die einseitigeAusscheidung genügt. (Die Annahme der doppelten Qualitätläßt sich nicht rechtfertigen). Bei dieser Meinung ist esganz gleich, ob der Fuhrmann oder Schiffer ein Mandatardes Verkäufers oder des Käufers ist, und im ersten Fall, ober dem Verkäufer vom Käufer aufgegeben ist oder nicht. Pöhls,welcher die Tradition oder am Ende doch ein anderes Momententscheiden lassen will, meint S. 195: der Käufer habe still-schweigend die Gefahr übernommen, wenn er dem Verkäuferdie Art der Übermachung aufgebe, z. B. //Senden Sie mirmit Fuhrmann 17. oder mit Schiffer 17. 17. 10 Oxhoft Kasse."Allein es ist kein Grund, die bloße Aufgabe der Mittelsper-son von Seiten des Käufers an den Verkäufer dahin zu in-terpretiren, daß der Käufer eine Gefahr, die ihn erst spä-ter trifft (nach der Meinung von Pöhls), schon von nun an