Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1854)
Entstehung
Seite
382
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382 Der Kauf und Verkauf.

ßen muß, fehlt insofern, als weder für den Käufer nochfür den Verkäufer ein Zwang zur späten Realifirung vor-handen ist, sie können die letztere beschaffen, so früh siewollen'. Wohl aber eristirt ein Zwang zum frühzeiti-gen Abschluß. Zu diesem wird die Zeit absolut, dasheißt für jeden Speculanten durch einen dreifachen Um-stand bestimmt, n. Durch die Natur des Objectes,nämlich des Papieres. Da nicht der Consumtionswerth,sondern nur der Tauschwerth für den Speculanten in Be-ttacht kommt, so muß, soll die Specnlation wirklich rea-lisirt werden, diese Realifirung binnen der Zeit geschehen,wo das Papier noch einen Tauschwcrth hat. Dieser letz-tere hört auf, wo der Consumtionswerth sich recht eigent-lich zeigt, nämlich im Augenblick der Eincasfirung desPapieres. Damit ist die Zeit negativ gegeben, nicht spä-ter darf realifirt werden, es ist die weiteste Frist, d. Durchdie Natur des Speculationsgeschäftes. Diese führtfür den speculirenden Käufer, der so spät, wie er will,realifiren kann, weil nichts ihn zwingt, die Papiere weg-zugeben, keinen Zwang herbei, wohl aber für den specu-lirenden Verkäufer, denn dieser muß vor dem Lieferungs-tage seines Verkaufes den Realifirungskauf abgeschlossenfund die gekauften Papiere empfangen) haben. Damit isteine weniger weite Frist bestimmt, als durch die Naturdes Objects, auch nur eine negative Bestimmung, e.Durch die Natur der Spekulation, als einer in derAbsicht, Gewinn zu machen, unternommenen Handlung,wird binnen der so zu sagen offenen Zeit positiv der Zeit-punct gegeben, wo zu realifiren ist. Der Begriff derSpecnlation ergiebt, daß man sich den möglich größten