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Die Zahlung.
sen als die stillschweigende Meinung erhellt; so macht dieGirobank nur gedeckte Zahlungen, so ist bei der Clausel:und stellen Sie es in Rechnung oder wenn der Man-dant durch seine augenblickliche Geldverlegenheit den Auf-trag motivirt, die Meinung klar, daß der Mandatar inVorschuß gehen solle. Im Zweifel ist er, so scheint es,nicht verpflichtet, in Vorschuß zu gehen
§- "7.
Contreordre und Ablehnung.
I. Contremandiren 1. Der Mandant darf das Zah-
8) Vgl. Hcise und Cropp Abhandlungen. Bd. 2. S. 32.
9) Die Hauptstelle, direct vom Zahlungsmandat redend,ist D. 45. 4. 5. rnanäati (17. 1.). Sie leidet aber auch eineandere Interpretation, als die bei Heise und Cropp Abhand-lungen Bd. 2. S. 33. gegebene; sie erklärt, scheint es, diebeiden Umstände, exxromissio und eouäömnatio, nicht für solche,daß erst dann, sondern daß schon dann, und nicht zu einerspätern Zeit vor der wirklichen Zahlung, die Mandatsklage ge-stattet ist. Nur dazu möchte das llumanius est, und et indee easu passen, es ist damit auf eine Begünstigung des Man-datars gedeutet, während nach jener Erklärung der Mandantder gegen den allgemeinen Grundsatz, daß der Mandatar nichtin Vorschuß zu gehen brauche, Begünstigte ist. Vgl. aucha. a. O. S. 356 Note 24. Zu vergleichen wären noch etwa:1. I.. 12. tz. 17. v. in-mäat! (17. 1.). — 2. D. 13. I.. 45.xr. v. eoä. 3. I.. 45. tz. 2. v. eoä. 4. I.. 38. tz. 1. v.eoä. I.. 10. v. eoä. (4. 35.) I,. 47. I.. 50-52. I.. 56. tz. 1.O. eoä. (17. 1.) D. 45. 64. O. äe üäejnssorilzus (46. 1.)D. 8. tz. 2. v. aä Let. Volles (16. 1.). — 5. D. 58. §. 2.O. loeati (19. 2.). über Gleichstellung der solntio und von-äemnatio 6. D. 10. L!. inanäs-ti (4. 35.) s4,. 67. O. äsüäejus8ori1)us (46. 1.).)