tz. 118. Das Zahlungsmandat. 453
danten noch factisch und juristisch die Möglichkeit bleibt,die Zahlung selbst oder durch einen Andern bequem zu be-werkstelligen; er muß also rechtzeitig den Mandanten be-nachrichtigen, daß er den Auftrag nicht besorgen werde 'dEin Casus, der die Ausführung oder Benachrichtigunghindert, präjudicirt dem Mandanten". Nie aber findgerechte Entschuldignngsgründe zu überhören
tz. 113.
Anderweitiges Verhältniß.
I. Außer dem Mandat kann zwischen dem Mandantenund Mandatar noch ein anderweitiges Verhältniß seyn.1. Es wird dem Mandatar durch das Mandat etwasAngenehmes erwiesen, gewissermaßen geschenkt, wegen desInteresse, das er an dem Dritten nimmt'. 2. Es wirdihm wirklich geschenkt, z. B. Baarfonds Übermacht, da-mit er seinen Gläubiger bezahlet 3.Der Mandant willseine Darlehnsforderung einziehend 4. Der Mandant
10) I-. 2Z. §. 1l. v. mauäati (17. l.).
11) ik,. 22. H. 1l. D. soä. iäguv sua nou altsrius eulpaksesrit. ik,. 27. 2. O. soä. guoä si, surri xossit nuntiars,ossLavsiit, guanti manäatioiis iutsrsit tsiisditur: si alia exoausa nau potsrit uuntiars, sseurus srit.
12) I-. 23—25. O. soä. Laus si valstuäinis aävsrsarias,vsl saxitalium iuimieitiarum, ssu ok> inauss rsi astioass, ssuol> alis.ni )ustam sausarn oxsusationss allsKSt, auälsnäus sst.
1) I/. 5. H. 9. O. äs ^'urs äst. (23. 3.). Es ist Schen-kung und auch wieder nicht Schenkung.
2) Hier wird es bedeutend, ob die Schuld eausa äouanäioder eouäitio ist. Vgl. I-. 2. F. 7. I-. 3. O. äs äouationibus(39. 5.).
3) 19. 3. O. äs äouationibus (39. 5.).