Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1854)
Entstehung
Seite
461
Einzelbild herunterladen
 

Anweisung'. Bei der Anweisung, Asstgnation, giebtJemand, Assignant, einen Auftrag dahin, daß ein An-derer, Assignat, einem Dritten, Assignatar, eineZahlung mache und dieser sie empfanget Also einenzweifachen Auftrag, ein Zahlungsmandat und ein Ein-cassirungsmandatWesentlich ist weder 1. daß der As-signatar die eincassirte Summe für sich behalten dürfe,noch 2. daß er, als sei dieses der Fall, sie in seinemNamen eincassire, noch auch 3. daß der Assignant Gläu-biger des Assignaten, noch endlich 4. daß er Schuldner

1) IVetdosl: vau Xoopüauäsl. ^.rt. 210220. Auch dieWechselordnungen enthalten Manches über Anweisungen.Loeeo^l cls assi^uationibus. IVaiiook. 1705. auch in dessen«zxsroitatiouss euriosas. 1'om, II. Hr. 3. Ktr^el: usus woctsr-uus lid. XVIII. tit. IV. Archiv für das Handelsrecht.Bd. 2. Nr. 19. S. 377 393. Pöhls Wechselrccht. Th. 1.Z. 211216. Heise und Cropp Abhandlungen. Bd. 2.Nr. 13. xassim. Treitschke Encyclopädie der Wechselrechte.Bd. 1. S. 123134. Bd. 2. S. 767775. MittermaicrPrivatrecht. 5. Bd. 2. tz. 561. Bend er Wechselrecht.Bd. 2. tz. 336338. S. 1736. Entwurf für Württem-berg. Art. 753 774. und Motive S- 646 656. Gün-ther in Weiskes Rechtslcxicon Bd. 1. S. 327339.

2) Als Object der Zahlung wird im Folgenden immerGeld gedacht, ist es eine Waare, so heißt die Anweisung eineWaarenanweisung.

*) Von dem seltenen Fall, daß der Assignatar gar nichtMandatar ist, ist im Folgenden durchweg abgesehen.

tz. 121. Die Anweisung.

Fünfte Abtheilung.

tz. 121.Begriff. Form.