§.127. Anwendung des Wechselrechts auf Anweisungen. 477
pfllchtung des Trassanten bedeutend. Es ist aber in dendas Suchen der Wechselzahlung bestimmenden Rechtssätzendie Verpflichtung des Mandatars nicht immer erschöpft.Alles Bemerkte wird deutlicher werden, wenn man es aufirgend eine Wechselordnung anwendet
11) Wenden wir alles Bemerkte beispielsweise an, undzwar an der neuen bremer Wechselordnung von 1844., soergiebt sich
I. Anwendbar auch auf Anweisungen sind außer Art. 1.folgende Artikel:
1. Rechtsverhältniß zwischen Asfignanten und Assigna-ten : Art. 68. Satz 1.
2. Inhalt und Form der Acceptation: Art. 31. theil-weise; 35. 36. 37. 39. 40. 41. 42. 43. 44.45. 46.104. 112.113. 114. Verpflichtung des Acceptanten: Art. 69. 70. 117.118. Satz 1. 129. 130. und 131. (anwendbar auf den Con-curs mehrerer Acceptanten).
3. Verpflichtungen des Assignatars: Art. 16. 17. 19-20. 21. 22. 23. 24. 71 theilweise; 100 theilweise: 101 theil-weise; 102. 103. 105 theilweise.
4. Zu 1. 2. 3. gehören Art. 50—59. 61. 65.
II. Un anwendbar auf Anweisungen sind
1. Art. 7., weil das Wechselversprechen betreffend.
2. Art. 8. 108., weil die Form des Wechselvertragcsbetreffend.
3. Art. 9. 25. 26. 27. 28. 29. 47. 66. 68. Satz 2.,weil auf der Verpflichtung des Trassanten beruhend.
4. Art. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 18. 38. 62. 63. 64.67. 107. 109. 1 10. 111., weil darauf beruhend, daß für denWechsel das unterliegende Verhältniß gleichgültig ist.
5. Art. 33. 34. Satz 1. 38. 72 bis 96. 106. 115. 121.,weil Regreß und Protest betreffend.
III. Zweifelhaft, ob oder wieweit auf Anweisungenanwendbar, ist Art. 34. Satz 2. 49. 60. Zweifelhaft auch die