Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1854)
Entstehung
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§. 128. Die Delegation.

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tion ist also, daß der Delegant demjenigen, der sein Gläu-biger ist oder werden soll, statt seiner einen andern Schuld-ner stellt d Es kommen nun bei der Delegation häufigfolgende Verhältnisse vor: 1. Der Delegant ist Schuld-ner des Delegatarö d An die Stelle des alten Schuld-ners tritt ein neuer Schuldner. 2. Der Delegant istGläubiger des Delegaten d An die Stelle des altenGläubigers tritt ein neuer Gläubiger. Ein nomon wirdübertragend 3. Der Delegant ist Schuldner des Dele-gatars und Gläubiger des Delegaten d An die Stelledes alten Schuldners tritt ein neuer Schuldner, und andie Stelle des alten Gläubigers ein neuer Gläubiger.Aber es kommt auch vor 4. daß der Delegant nicht Schuld-ner des Delegatars ist, sondern z. B. dem Delegatareine Schenkung machen °, ihm eine äos constituiren ihmein muwum geben ", oder ihn als bloßes Werkzeug sei-ner Zwecke brauchen " will, so wie daß der Delegant

4) Diesen Fall hat die Iv. 11.1). äs novationidus (46. 2.)vor Augen, welche als Definition nicht Stich hält. OsIsAarvsst viss sua allurn rsuiu äare ersäitori, vsl sui ^usssrit.

ö) I,. 11. xi-. I,. 13. O. dg uovationidus (46. 2.) 1^. 33.h. 3. O. äs äonationidus (39. 5.).

6) 1^. 17. O. äs novationidus (46. 2.). Iv. 3. 0. äs no-vatisnikus (8. 42.). I,. 2. v. äs 0. et (4. 10.).

7) 1^. 2. 0. äs (). st (4. 10.). 1^. 11. 0. äs äonatio-nidus (8. 54.). I,. 1. (ch äs novationidus (8. 42.).

8) 1^. 68. Z. 1. O. äs svistionidus (21. 2.). 1^. 3. L. äsnovationidus (8. 42.).

9) 1^. 21. §. 1. I,. 34. xr. O. äs äonationidus (39. 5.).I.. 11. v. soä. (8. 54.).

19) 1^. 3638. O. äs ^uis äotiuln (23. 3.).

11) 32. v. äs R. 0. (12. 1.).

12) I,. 10. Z. 6. I). mandati (17. 1.). Z. B. der Dele-