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Drilles Buch. Die Waare.
Weise als unterscheidendes Kennzeichen, insbesondere zur Bezeichnungvon Geräth, Waaren, im Siegel und als Unterschrift statt der Na-mens- oder Firmenzeichnung zu gebrauchen. Indem so das genaubestimmte Zeichen gleichsam eine rechtliche Pertinenz des Hauses,Hofes, Kaufmanns darstellt, „daS Mein uud Dein sich vor AllerAugen in concreter sinnlicher Weise objectivirte", konnte mit einigerSicherheit auf die rechtliche Zubehörigkeit des bezeichneten Gegen-standes an den Träger des Zeichens geschlossen werden °); es durfte
lange Linie vor, cm welche sich kleinere Linien in mannigfache» Formenund Winkel» aiischlicßc». Bei Abzweigungen von dem Hauplstamme,z, B, bei Grünonug einer neuen Firma, wnrdc dann wohl an der Fa-milieuhauömarkc, ganz wie am Wappen, eine kleine Veränderung vorge-nommen. In spälercr Zeit wird sie mit dem Name», den Anfangsbuch-staben desselben, zu einem'.>iamenszuge verbunden, oder ganz durch dicmouo-grammalischc Namcnöchissrc ja'wohl dnrch die bloßen AusaugSbnchstabcndes Namens verdrängt.S) Die Präsumtiou, daß eiue bezeichnete Waare demjenigen zngchöre, auf dendas Zeichen hinweist, beruht freilich aus der gcwagtcu Uiucrstellung, daßder Inhaber des Zeichens nur seine und nicht auch fremde Sachen, wederin redlicher noch in unredlicher Absicht, mit diesem Zeichen versehen habe.Gleichwohl bestand sie unzweifelhaft in den einfacheren Verhältnissen derGermanischen Urzeit für Hansvich und für andere Gegenstände — beleh-rend sind namentlich die skandinavischen iliechtöquellcu, darunter sehr auS-sührlich die Isländischen (Michelsen S. 17 ff 1 — , wie nach späteremDeutschen (Hirsch, Chronik S. 128. 180. Handelsgesch. S. 226. Ho-mcyer Wiegendes Blatt über die Haus- uud Hosmarken 1867^) uudItalienische» Gewohnheitsrecht, »amentlich anch HandclSgcbrauch- scl six-»»»> cvxu«-ic»nlur bsllse, oder sixnum ileirwnstrst üixnstum. IZalclu!-zu l. 29 pr. v. lle civilst, iliils nupt. (ö> 3) u. gclll. zu I. 2 v. cle reb. s>.<4, 51) Strscelis II. Kr. 71 ff. Isrxg, pnnilera^ioiii sopr-> Is con-Ii-itiüilione müiitlling csp. 31. Ls8srexis, clisc. 10 Kr. 33. 121. 122.vgl. >Ii5c. 176 Kr 25. 26. cllsc. 106 Kr. 3—5. Nevis kolanos,comiu. leir. üb. I. e. 7 Kr. 13 ff. ZI-, rc> u»rd, cko jure moivat. III. o9 Kr. 63—6?. II. c. 9 Kr. 47. ^. v. Lom, öv »otis inercstorum(^ltclorl 1631) §. 20-L4. Marperger, Handelsgericht S. 124. Nochjetzt Bender I. §. 31. Pöhls I. S. 179. Mittermaicr §. 565 I.Michelsen S. 66 ff. Dagegen namentlich Thvl, Dietzel S. 290 ff.,En bemann, — Das naturgemäße Gewicht legt auf das Zeichen, als„ein zur Bezeichnung des Eigenthums gewöhnliches Merkmal", A.L.R. l7 §. 19. 20. 120. Die 0rcI<>n!>»?.A5 >la vilbso csp. 20. ->rt, 24 nennencS als Beweismittel des Eigenthums, insbesondere an schiffbrüchigen Gll-