Abschu. I, Dic Sachen- <^ap, II- Besitz, §. 70, ^ounosscmcul. «zßZ
sondern sogar, unter geeigneten Voraussetzungen, ein dingliches Rechtan der auszuliefernden Waare'») zu. Verstärkt wurde die Rechts-sicherheit insbesondere des dritten ConnossementSinhabcrs durch dicallmählich mittelst der Ordre- oder auch wohl Inhaber-Clausel2°)
zeichnete Empfänger, wenngleich derselbe mit Rücksicht auf die erwarteteKonsignation bereits Vorschüsse geleistet oder Wechsel eingesendet oder be-zahlt hatte, gegen den Schiffer eine Klage hätte; aber doch anders Nr,118: 8> res non esset amplius in inlexrv, mit Berufung auf die rals«e», <Iec . 56 Nr, 3, 4, uud Xr. 119: falls der Schiffer wußte, daß dieWaare dem Destinatär. gehöre. — Auch nachdem die Negociabilität derCounossementc anerkannt war, machen die Scegesetze das Recht der Wicdcr-ausladung der Güter nicht ausdrücklich von Rückgabe der gezeichnetenEvnossemente abhängig, z. B. vrilonnancv cke l-> msrine III. 4 sit. 8,Prcuß. Sccrecht v. 1727 e, ö Art. 12. 2g, Voile <ie commerce »it. 291.293; ausdrücklich jedoch schon 0ri>en!»i?ss <Is Silbso III. 18 srt. 39. 40.A.L.R, II. 8 §. 1655. 1656. S. untcu §. 72 Not. 1 sf. 26.
19) Uutcu Z. 73 Not. 23 ff.
20) Ursprünglich mögen dem Schifser zu dem auf den Namen des Abladerslautenden Cvnnossciuent besondere Adreßbriefc beigegebeu worden sein,Kuiclvn cke Is mer c. 2 Art. 6 — l'autre sconnoissement) so livre svee,,Ios lettres st les p->cc>uets ck'sclrvsse" sux mgistre cku nsvire. Dies sindvielleicht auch die litersv bei 8traecl>s. cke usv, III. 32. Auf C, mitder Ordreclausel scheinen schon die stst, v. Venus ^1589^ Iil>, IV. tit, 14(rub. vsns msn<lo.tum> zu deuten. Jedenfalls war bereits in der zweitenHälfte des 16. Jahrh.'s bei Waarenpapieren die Ordreelauscl üblich.Strscclis, lle aö^ecto p. IV, ?sr. 14: Lolent mercstores sub ills vul-xsri kormuls scrikerv et msnckkrre: Msncko tibi, ut merces, <zu!>s spuck lelisbes, trsclss pro me ^lo^'sio sut ejus lUio, seu illi vvl illis, quikusvrckinstum kuerit sd eisckem et sequemini eorum orckinvm.tionnossemeute auf fingirte Namen: Strscclis, cke sssec. xl. 7. Dieältesten bekannten Formulare tragen bereits die Ordreclausel; so bei larxse. 30 „— cvnsexngrls sl cketto 0 s c>>i per lui ssrü, —"; t?-»ss-rexis ckisc. 10 kir. 16 vgl: ?Ir, 67 — ,.consixnsncki (Zouuse l). v. Voscliet personis per eum exclsrsnckis"; Ver^ver, ?ieclerli>nts 8eerec>>-le» s1716j S. 261: „— sen — ok sn sijn orckre"; ebenso Langen-beck S. 157, während „Der vorsichtige Schiffer'" S, 111 nur die Clausclhat: „ssn — okt sn s)nen kscteur olle xeckeputeerckon", uud im deutschenFormular selbst dieser Zusatz fehlt; die Engtischen Eonuossemeulsformularcim lioop>>gnckel vo-u ^msterclsm (Ausgabe v, 1734 I. p. 582) haben schon:„untn — or to lüs sssixnes —während die Deutschen noch: „an — oderseinen Commis oder Faktoren". Die Vickonnsnev cke Is marine s1631j enthältnoch keine Andeutung, wohl aber unterscheiden die Orckvnan-ss cka Bilbao