Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
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Abschn. I. Die Sachen. Cap. II. Besitz. §, 71. Konnossement, 673

oder lediglich an Ordre, d. h. an die Ordre des Abladers") gestellt.Die Ordrequalität genauer: die Jndossabilität (Negociabilität)nach den Regeln der Ordrepapierc versteht sich freilich nicht vonselbst, wie bei dem Wechsel, sondern erfordert die Ordreclausel^),allein in Ermangelung gegenteiliger Verabredung darf der Abladerdie Stellung an Ordre verlangen 22). Das Ordreconuossement istdurch Indossament übertragbar, auch in blaiico, und unterliegt über-haupt den Grundsätzen der Ordrepapiere 2«).

vor. Prot. S. 4006. Pöhls »I. S. 454. v. Hahn, Commentar II.S. 97. ?olgk p. 308. So H.G.B, von Chile 1051.

23) la oräer oi- Assi^ns, oder unto orävr orgssixns. S. Orden, äs kilbaoe. 18 srt. 34. 43. 44. A.L.R. II. 8 §. 1343. Vo-Ie äs com. 281. Span.799. 602. Holl. 508, Portug. 1554. Brasil. 573. Buenos Aires 1194Nr. 3. 1201. Jtal. 389. lloltius II. p. 285. I. Pr. Entw. 531.II. Pr. Entw. 484. Motive S, 264. H.G.B. Art. 64k S. I.

24) Für Jndossabilität ohne Ordreclausel schon Slüter, Rentzel, Vslia I.p. 631: toute reconnoisssnee cl'ime kacture äo insrc>>s»i>isos est rsputäes. oräre <Ie «s nsture, Busch Zus. 58, Heise S. 357, Pöhls I. S.188 s aber III. S, 454, v. Kaltenborn I. S. 301 - s. aber S.302. 306, Brinckmann §. 78 Not. 28 -30, Hamburg . Handelsgericht1857 (Ullr. Nr. 2S6) Dagegen namentlich Th'öl §. 80 Not. I7s. Auchin EnglandAmerika streitig; dafür Abbott p. 405 und sonst, dagegenkent II. v 290, s. auch Smitli p. 309 not, x. Die neueren Gesetzgeb-ungen Not. 23 erfordern ausnahmslos die Ordreclausel, s. auchU. des Französ. Cassationshofs 1847 (Sir<-> 47. 1, 276), lloltiu» II.p. 290. Die Preußischen Entwürfe (I. Entw. 536 S. 1, II. Entw. 230S. 1) gestatteten Jndossabilität, sofern nicht in den ConnossementendasGegentheil bestimmt ist" nach allgemeinem (?) Handelsgebrauch undnach Analogie des Wechsels. Motive S. 116. 263. Prot. S, 443446.450-452. 458. I. Nürnb. Entw. 255. 1l. Nürnb. Entw. 286. Indessenwaren doch schon früher Bedenken laut geworden, Prot. S. 846. 847, undin der Sccrechtsberathung wurde mit 7 g. 5, später mit 5 g. 4 St. beschlossen,nur Connosscmente mit Ordreclausel als indossabel anzuerkennen, weil nurso weit das Bedürfi.ih, und der Handelögebrauch vieler Orte, z B. vonHamburg und am Mittelmcere. Connossemente ohne Ordreclausel seienhäufig, da,hänsig nichtncgociable Eonnossemeute erforderlich; die Analogiedes Wechsels reffe nicht zn; werde die Ordreclausel nichl erheischt, so würdedas C. streng formalistisch auszubilden sein. Doch soll jede der Ordre-clausel gleichbedeutende Clausel genügen. Prot. S. 2203 2208. 2238.2239. 4005. 4006. 4563. 4569. 5066-5074. H.G.B. Art. 302.

25) Prot. S. 4005. 4006 vgl. S. 2212, 2213, H.G.B. Art. K4K S. 1.