Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
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792
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792 Drittes Buch. Die Waare.

Grundsätzen des bürgerlichen ">) Rechts undurchführbar. So wenig

ungSrcchts sogar die Originalfaclur VI Xr. 202. 203. 207. Daß dasPfandrecht des Kommissionärs durch Empfang der Factur allein begründetwerde, behaupten velsmsiie et I>epoitvin II. Hr. 41!. bestrcitetdagegen »eÄsiricke zu Lode c!e eom. I. 6 (srt. 93) Ar. 21 l ff. Ebensoherrscht Streit über die Voraussetzungen, unter denen mittelst der FacturFaustpfand begründet werden könne: vgl li-oplanx, n-,ntisse>»ent A,-.319. 320 mit velsmArre ,?t l.epvitvin l. «r. Iö0. 16! In derEnglischen Praxis scheint der Factur nur in Verbindung mit Ertheil-ung eines Auslieferungsscheins die Wirkung symbolischer Uebertragungbeigelegt zu werde»! kent II. s>. 700- 765 ff. Die Deutsche undHolländische Praris und Theorie sind sast ausnahmslos dagegen: O.A.G.zu Lübeck 1831 , Seuff. XII. Nr. 122). O.T, zu Berlin 1839 (Gräfs'sArchiv I. S. 125 ff., 1843 (evtl. I. 3 S. 86 fs.) 1865 (selbstverständlichhinsichtlich der Frage, ob die Waare rechtzeitig untersucht sei: Ccntral-organ N. F. II. S. 210 fs.). O.A.G. zu Kiel 1851 (Seuff. V. Nr. 253).Stuttgart 1853 (Seuff. VII. Nr. 8) Darmstadt 1861 (Seuff. XVII.Nr. 117. Zeitschr f. Handelsr. IX. S. 370). Thöl I. § 80 Not. 15.Brinckmaun §. 79. Gad I S. 210. BluntschliDahn §. 155.Endemann 8- 78 Not. 38 ff. §. 112 Not. 18 (vgl. freilich §, 73Not. 42. §. 112 Not. 50. § 105 Not. ,15). Jhering, Jahrb. I. S.176 Not. 54. Randa , Besitz S. 126. Hvllius, vooi-le-inxen l p.484. ? c> I s k, cvxiioscement p. 278 Für dingliche Wirkungen:Miltermaier §. 565 III., welcher Iroplonx folgt (Originalfactura),und dem Wilda, NechlSlcrikon VI. S. 52, v. Stubenrauch, Oesterr.Privalhandelsr. §. 104 sich anschließen; Wengler, Spedition S. 59 undStern a. a. O., welche sogar schon mit Absenkung der Factur den Eigcn-thumsübergang behaupten; Bcnder, Franks. Privatr. S. 390; Näfa. a, O,; FischerBlodig §, 258. 241 und die dort angeführten Ur-lheile des O.L.G, zu Wien und des obersten Scsterr. Gerichtshofes (1856>.19) Nach Näf soll der Satznicht aus bloßer Handelssilte, sondern auf juri-stische» Gründen" beruhen; dabei ignorirl er die entscheidende Frage vomBesitzübcrgang vollkommen, und führt als entscheidendes Argument an,daß die Uebersendung der Factur von Verkäufer an Käufer noihwenoigdarum Eigemhum übertrage, weil sich diese Wirkuug (nach Miltermaier)an die Weilciübenragung der Factur knüpfe!! Ein hypothetischer Versuchjurisl. Conslluciion: Vlunlschli, Kritische Ueberschau II. S. 270 Not. I.S. dagegen die folgende 'Not. 20. Wäre I. 1 L. >Ie tlunst. im Sinne einersymbolischen Tradition zu verstehen oben §. 67 Not. 7 so würdesie allenfalls auf die Ueberiragung der Originalfaclur, aber auch nurdafür, pasjcu. S. auch Erner, die Lehre vom Ncchtöerwerb durch Tra-dition nach österreich. und gem. R. Wien 1867. S. 156. 177 fs.