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drittes Puck, Die Waare,
H.G.B. Art. 43V. 440 genügt'«) zwar nicht das bloße Veräußer-ungsgeschäftwohl aber der, sogar formlose"), wenn nur auf
S. 108, j. auch S- 143), — Nach dcu neuerm Gesetzen ist die Traditionentbehrlich, doch geniigl, wenigstens bei größeren Seeschiffe», auch nichtder formlose Vertrag, Nach A,L,R II, 8 tz. 1396 wird präsumirl, «daßdie Uebergabc durch Vollziehung des Eoutracts geschehen sei". NachOile <ie coin. srl. I9S genügt zwar, wie sonst, der bloße VcräußernngS-verlrag, doch bcdars derselbe allgemein der Schriftform. S, ?»e>Ies«»stti-, 607, Ebenso nach Portug, H.G.B, Art. 1290 bei Schissen von 6Tonnen uud mehr. Das Span, H.G.B, Art. 68S. 586 verlangt allge-mein öffentliche Urkunde, wenigstens zum Beweise; das Holl. H,G,B. 309eine in die dazu bestimmten Register eingetragene Urkunde — s. Hol-tius ll. p. 24, <Ie N'sl II, p. 36, L,üsvr I>, I.-. ebenso H G.B. vonBuenos Aires Art. 1016 bei Schiffen von mehr als 6 Tonnen; dasBrasil. H.G.B. Art. 468 eine regiftrirte ösjentlichc Urkunde; das Jtal.H.G.B. Art. 288 schriftlichen Vertrag, welcher jedoch gegen Dritte erst mitseiner Eintragung im Schijssrcgister Wirkung äußert; weitere Formalitätenbei Verkauf im Auslande; ähnlich H.G B. von Chile 633, 330, — DasEnglische Recht 'erkennt allgemein uur Ucbertragung durch Kaufurkundean, deren Erfordernisse für regiftrirte Englische Schiffe durch die Kauf-fahncischifsfahrtSaktc vou 1854 (17 u 18 Vier, c, 104 s. 55 ff.) näherbestimmt sind. Abbott — 81>ee- p. 2, s. aber auch p- 22, 54. 8mitl>p. 193 ff. lii-nt II, p, 700, civil cotle ok ««-«'-loi-Ic 5. 496.
I«, I. Pr. Entw K. 427 S. 2. II. Pr. Entw. Art, 389 S. 2 „Die Ueber-gabc ist zum Erwerbe des Eigenthums nicht erforderlich", Bcrl. Prot.S. 114, 116 (SchiffSanlheile). Motive S.2I7. Prot. S. 1676. 1696(An, 391 S 2, Art, 391s S. 2>. Natürlich nur zum Eigenthums-,uichl zum Besitz-Erwerb Prot, S. 1703, Daß die Tradition nicht ge-nüge, sondern stall deren ein aus Eigenthumsübertragnng gerichteter, undzwar notarieller oder gerichtlicher Vertrag erforderlich sein solle — Prol.S. 1693 — 1701 — ist nicht anerkannt, vielmehr der Erwerb durch Tra-dition nach den Grundsätzen des bürgerlichen Rechts — also auch mittelstconstiliit! possessorii oder s. g. symbolische Tradition — nicht ausge-schlossen. Prot. S 1702 — 1706.
17) Die meisten Gesetze unterscheiden nicht schars — s. Not, 16. Ebensowenigdie ersten Entwürfe: l. Pr. Entw. §. 427 S. I. ll. Pr. Entw. Art. 389S. I, Prot. S. 1676 (Art. 391), 1696. 1697 (Art. 391s). Die Unter-scheidung wird gemacht in dem zurückgezogene» Antrag Prot. S. 1698 —1701, und demnächst bei der entscheidenden Berathung S. 1702 — 1705.Für den, ursprünglich wohl als VeräußernngSgeschäft gemeinten Vertragverlangten die beiden Preußischen Entwürfe notarielle oder gerichtliche