Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
Seite
811
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Adjch». l. Die Cache», <^ap. III. Eigenthum. § 79. ^ige»lh»mscrwcrb?c> gll

schäft, dem Kauf 2»), nur daß hier der Geschäftsabschluß für sichkeinen sichern Schluß auf den Willen, durch die Uebcrgabc das Ei-genthum aufzugeben, gestattet.

III. Eigenthum des Veräußerers bez. dessen Macht-gcbers ^'.)

Tieses Erforderniß jedoch gilt absolut nur nach gemeinem Ci-vilrecht-

Nach dem hier maßgebenden Römischen System 2°) begrün-det Erwerb vom Nichteigenthümcr höchstens Usucapionsbesitz unddas damit verbundene Klage- und Einrederecht; gegen den Eigen-thümer aber, so lange der Erwerbsmangel nicht rechtlich oder thatsäch-lich gehoben oder unschädlich gemacht ist nur den gleichen Schutz,welcher dem Vormann des Erwerbers zukam 22). Ohne jede Unter-scheidung des Mobiliar- und Jmmobiliarverkehrs ohne Rücksichtauf Grund und Art des Besitzverlustes und Vesttzerwcrbes, ist, un-

28) Was Leisl, Mancipation und Tradition u. Er»er wegen der angebli-chen Nothwendigkeil der Preisreguliruug leugnen. Drüber unten §. 81." 28.i) Sofern Eigenthum vom Nichteigenthümer erworben wird, liegt freilich keinabgeleiteter" Eigenthumserwerb, vor; daß auch keim Erwerbdurch Tra-dition"wie Erne r S. 66 Not. 58 meint, wäre nur dann richtig, wenndie Tradition lediglicheine Form des abgeleiteten Nechtserwerbs" wäre.

29 > Zeitschr. VlII. S. 230-244.

30) Auch das nicht, wo ein Usucavionshinderniß entgegensteht, z. B. an reskurlivse. Ueber den weilen Furlivitälöbegrifj f. Zeitschrift Vlll. S. 2Z4. 238.

51) Durch die schwierige Ersitzung, durch Consumlion, Svecification, Unmvg-lichkeit der Jdentificirung f. oben §. 62 Not. 42s ff. Verjährungder Eigenihumsklage, späteren EigenthnmScrwerb des Tradenten, Veerbungdes Tradenten durch den Eigenthümer ». dgl Zeitschr. VIII. S. 233. 236.

32) >, 20 pr. 0. ile .4. k II. (4l, 1). 'I'iaMw »>>>!> -,i»pliu>! trsnzkeirelltbüt vel swlv8t acl eun> ^ui accipit, yusm est ->pu<I «?uin, lriulil.8i ixilur qui-, ckoiniiiiun, in kundo Iisbel, tisi>>.-iitlu Irünsfvrt; si »0»listiiut, i>>! e»in, qui sccipil, niliil lranülerl. !. 11 §. 2 l). lle L V.(19, 1) ?. Not. 36.

Eine Ausnahme bilde» uur die Ueberlragung durch dcu Fiskus, den Re-genten und dessen Gemahlin: I 2 3. V. llk izuscir. pi-gesci'. (7,37) §. 14..i. cle usuc.'«p. ^2, 6), und das selbständige Verkausörechl des Pfandgläu-bigers I. 31! II. ile k. v. l4I, l). §. 1. 1 quib. üllen. lic. <2, 8).Windscheid z. 237 Not. 16, 17. Dernburg , Pfandrecht ll, S. 132 ff.

33) Zeitschr. VIII. S. 230. 231.