Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
Entstehung
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872
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Cap. IV. Pfand- und Retention5-Recht.

Uebersicht,§. 83.

Die Natur des Handelsverkehrs führt die Nothwendigkeit um-fassender Creditgewährung mit sich. Der Kreditgeber, auf die persön-liche, bei den häufigen und unberechenbaren Schwankungen in denVermögensverhältnissen deS kaufmännischen Schuldners unsichereKlage beschränkt, sucht sich, wo irgend volles Vertrauen fehlt, ander-weitig zu sichern. Die Creditsicherung geschieht theils durch persön-liche Jntercession Dritter, welche im internationalen Handelsverkehrsich meist in wechselmäßigcr Form vollzieht, theils mittelst gewisserVermögensobjecte des Schuldners oder eines Dritten: durch Deck-ung'). Zur Deckung dienen, abgesehen von zahlreichen, dengleichen Zweck nur secundär verfolgenden Vereinbarungen, wie Kauf

1) >. 2S 0. äe tt. ^ (60, 17). ?I,i8 csutionis est in re, qusm in persons.Treffend sagt das französische Rechtsspruchwort (I.o?sel IV. S, 2) <Ie loiti, äe oleixe plsid, äe ßgxe reconkort, ct'sixeiU complsill psix et sccorck,oder (evä. Ilt, 7, 4) pleixe plsiii, xsxe renö, und (velsulieis zu I^o)-selIII 7, 4): mieux vaur gsixe en srclie (jue pleixe en plsce. Die Lehrevon der Deckung wird von Thöl I, z. 137140, II. §. 194 zu enge inVerbindung mit der Zahlung behandelt, die Hauptdeckungsartcn besondersund nur kurz §. 110. 110s. 62b. S. auch BriuckmannEndemann§. 32. 128. 130. 131. Endemann §. 76. 77. 99. 146. Gab I. §. SS89. 101103.