Abschn. I. Die Sachen. Cap. IV. Pfand- u. Netentiousrecht. §. SV. Vfanderwcrb. ggZ
Gesetzgebung erhalten und sind in den neueren Gesetzbüchernwiederhergestellt. Demgemäß wurde die Gencralhypothek in derRegel jeder NechtSwirkung entkleidet oder zu einem bloßen Pfand-rechtstitel herabgesetzt; die Legalhypotheken, wenn nicht völlig be-seitigt, doch möglichst reducirt; ein Vertragspfand an Mobilien nurin Gestalt des Faustpfandeszugelassen und für das letztere der
roelsim» tkem", ,3t«plisn, oomm. b. II. cli. 6), daher das Faustpfand:a bsilment ol personsl propei'tx as secui'itv 5o>- souio (lobt or enxüxement(Story a. a. O. §. 286); daher Pfaudbestcllung ohne Besitzeinräumungmindestens den Gläubigern des Verpfänders gegenüber wirknngslos ist,und zweifelhaft, ob nicht durch Restitution des Pfandes au den Ver-Pfänder als Agenten des Gläubigers die Kraft der Pfandbestellnng' ge-brochen Wird (Stör? §. 297. 29!). kent II. p. 800. 804. k-irsoiis I.p. 694. (Zivil coile ot «ew-Vorli «. 1649). Neben dem Faustpfand be-steht jedoch als zweite Form des Pfandrechts, auch an Mobilien, das davonschwer nnterscheidbare mortxaxo, verwandt der „Satzung als Tauschge-schäft" : Der Gläubiger wird Eigenthümer unter Bedingung der Nichtein-lösung, der Verpfäuder hat innerhalb gewisser Frist das Einlösungörecht;Besitzübergang auf den Gläubiger ist uicht wcseuttich, doch gilt uach com-mon Isv und den meisten Amerikanischen Slatttten die Pfandbestellnngohne Tradition bei Insolvenz des Verpfänders als Anzeichen fraudatorischerAbsicht, nach gewissen Statuten wird die Tradition in dieser Beziehungdnrch amtliche Protokvlliruug ersetzt (8tor> §, 237. lient II. p. 736 II.799 Kot. 1, IV. p. 1S7-159. ?g,sons I. p. 594 kk. S. auch Gun-dermann, Engl . Privatr. I. S. 243 ff. Eine mehr moderne, das mort-xgxe der Röm. Hypothek nähernde Ausfassung im Livil cocke ok?ie,v-Vork 5. 1068). — Das ursprünglich ans Kaufleute beschränkte und jetztantiquirte Pfandrecht nach Statute merclisnt (13 Län-. I. st. 3) und- Statute stspls <27 Ltln. III. st. 2) bezog sich nur auf Immobilien(Steplren I. p. 293. 294. Gundermann a. a. O. S. 246. Güter-bock, Zeilschr. f. Handelsr. IV. S. 27. 28>.13) S. Mittermaier, D. Privatr. I. §. 264 265. Bescler §. 93. Ins-besondere: Nevid. Lüb. R, III. 4 Art. 5. Kurs. Erl. Proceßordnung aätil. 44 § 2. A.LR. I. 20 §. 6. 7. 71. 94. 104 - 112. 400. 401 undPreuß. Concurs-O. §. 32. 33. Oesterr. G.B. §. 451. Bayer. Hypothcken-gesetz §. 3 und Bayer. Eulw. Art. 421 fs. Württemb. Psandges. Art. 3.245. Großh. Sächs. Pfandges. §. 35. 57. 58. Sächs. G.B. §. 466 fs.499. Zürcher G.B. §. 854 ff. (Art. 874 ff. wird, wie in einzelnen an-deren Cantonen, auch eine Pfandbestellnng durch öffentliche Urkunden zu-gelassen, zum Theil Ueberbleibscl der »eueren Germanischen Satzung —s. Not. 9). Locio civil sil. 2071—2074. 2076. 2102. Xr. 2. (s. Zacha-