Teil eines Werkes 
Bd. 1, Abth. 2 (1868) enthaltend die Lehre von der Waare
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Dritte« Buch. Die Waare.

1. Ueberall, wo der Anspruch des Retinenten darauf beruht,daß aus seinem Vermögen etwas in das Leistungsobject verwendetist oder sonst in demselben steckt^), greift das Retentionsrecht ge-gen einen Jeden durch, der das Leistungsobject beansprucht, dadie Person des zum Ersatz Verbundenen sich hier durch die Klagebestimmt 3°>. Nur kann aus den Umfang des Nctentionsrechts diePerson des Klägers insofern influireu, daß demjenigen Kläger ge-

sc trsM-ie gilt, die ja auch nur eine Anwendung der exceptio iloli xs-nei'.ilis ist, wonach die Einrede schlechthin dem Singularsuccessor des Ver-äußererS entgegensteht: >. 4, §.32 0 lle aoli in. ex». (44, 4). >. 2. I. 3.§. I. 0. lle exc. r.'i venck. (21. 3). I 72 v. ile R. V. (6, I>. I. 73 v. äeeviet. 21, 2). An sich geht die exceptio ilul! nur in persunsin >. 2. §. 1O. tle äoli in. exc. (44, 4): llocere ixilur äebet is, c>ui objicit excep-tionem, ilulo inslo -»ctoris kacluin, nee sukliciet ei »stencieie in re esseltolum; gut si alterius liioüt »lolo factum, eoinm j>erson»s specialiter(lebebit, enumergre, cluinmoilo l> s e sint, qusruin äolns nooest.Auch mit dem allgemeinen SatzeSachen eines Dritten dürfen nicht re-tinirt werden", oder die Sache müssealleii äebit.i sein", z.B. SchenckS. 72. 103 fs. 282 ss. Luden S. 19t ff. Lenz S. 400. v. Holz-schnher I. S. 126. 126. 128. Förster I. S. 77S ff. ist wenig gewon-nen, sofern man sich nicht klar macht, wer der Schuldner ist. Einzelnewollen das ältere Relentionörecht schlechthin gegen das von demselbenAutor herrührende dingliche Recht schützen. S. die bei Schenck S. 286.Not. 1 Genannten, Sintenis, Pfandr. S. 24. 26 u. Civilr. II. 8.91.Not. 76 (?). Nach einer dritten Ansicht soll das Retentionsrecht wegenVerwendungen, aber auch nur dieses, einem Jeden entgegenstehen. Sonamentlich A. D. Weber, Mühlenbruch u. A. S. Schenck S. 287Not. 4. Groß köpf S. 92 ff. So auch A L.R. I. 20. §. 640561.36) Oben K. 94. Not. 27. 14.

36) Gegen den Eigenthümer: >. 16. K. 2. I 63. z. 4 I). cke kurtis (47, 2).>. I. v. si sl, res (8, 16». Ususructuar: I. 60 0. äs usukr, (7, 1).Pfandgläubiger: I. 29. §. 2. 0. ile pixn. (20, I) scheinbar wider-streitend I. 44. §. 1. v. <Ie ilsinno ink. (39, 2). S, Großkopf S. 40 44. 114 116. Dernburg, Pfandr. II. S. 360 ff. Windscheid§.235. Not. 13-18. O.A.G. zu Celle (Seuff. XI. Nr. > 27. IX Nr. 111).Auch im Falle einer durch r^Iitutio in inlexrnm vermittelten Klage: 1.39.§.1. 0. <Ie min. (4. 4). Ueber das German. Recht f. Platner, histor.Entwickl. des Deutschen Rechts II. S. 161 ff. 164 ff. Stobbe, BeiträgeS. 62 fs. 79 fs. Hamb. N. F. O. Art. 70. Nr. 4. A. L R. I- 20.8. 547661. S. unteu §. 98. Not. 24.