Absch», II. TaSGeld. Cap.II. Münze. Z. 105. Geld als Sache. Geldschuld. 1151
2) Im Bankverkehr gilt mitunter „Bancogeld" alsbedungen ^')-
3) Es darf nicht alternativ nach Wahl des Schuldnersdie Verbindlichkeit auf mehrere Geldsorten gerichtet werden. W.M.V.Art. 21 ä --2).
Währungen", z. B. der scutiiü (Schild, >'cu, seuäo) »igrcsi'uiri der Genue-sischen Wechselmessen, welcher mit Gold bezahlt werden mußte. Scaceisz. 2 xl. 3 Nr. 26. Arenz, Ursprung des Wechsels S. 47. Vcsan?o»erMeß-Ordnung Art. 10 (Siegel, Lnip. ^. e-imb. I. p. 622). Mone.Zeitschr. s. Gesch. des Oberrheinö VI. S. 265. XIV. S. 29S. — unten§. 106. Die älteren Wechselordnungen entHallen meist aussührliche Be-stimmungen, indem sie nur gewisse gröbere Miinzsorten als „Wechscl-zahlung" gelle» lassen: das „Wechselgeld" im Gegensatz zum „Courant-geld" überhaupt, insbesondere aber im Gegensatz zur „Scheidemünze " —oben §. 104 Not. 67. Dazu noch Braunschweigcr W.O. v. 1715 Art.46. Vreslauer W.O. v. 1722 §. 30. Schles. W.O. v. 1736 Art. 30.Brandenb. W.O. v, 1724 § 22. Prcnß. W O. v. N24 §. 50. Augsb.W.O. v. 1778 c. g Z. 2. Altenburg . W.O. c. 3 8- 2. Rotterdams W.O.v. 1660 Art. II. Kursächs. Münzedict v. 1763 §. 2 (Treitschke, Ency-clopädie II. S. 785). Bad. Ldr. Anh. Art. 143«. Phoonsen, Amster-damer Wechselgebrauch e. 16 §, 5. Treitschke, Encyclopädie II. S. 776.782 — 736. Nenaud, W.R. (3. Aufl.). §. 64 Not. 5. Vincens II.p. 266.
30) Durch die Clausel „W c chselzahlung oder Werth": Der Schuldnerdarf in anderer Münze nach dem Knrse der wechselmäßigen Münzsortezahlen; auch kommt die Clausel „nach Kurs", „Werth zum Tages-kurs" vor. S. Einert, Entwurf einer Wechselordn, sür das KönigreichSachsen S. 9 Not. »). K. Sächs. E.G. zur D.W.O. §. 7, und dazuArchiv f. W.R. I. S. 233. Schweiz . Concordatsentw. Art. 42. UntenNot. 49.
31) Meist besonders gute Geldsorlen, mitunter identisch mit „Wechselgeld".Scheerer, Handbuch deS WcchselrechlS I. S. 325. III. S. 647—649.Hübner, Banken I. S. 8—12. 14. 23. Unten §. 106.
32) „In den Ländern der vertragenden Negierungen soll es den Staatskassen,sowie den unter Autorität des Staates bestehenden öffentlichen Anstalten,namentlich den Geld- und Credit-Anstalten, Banken n. s. w., fernerhinnicht gestattet sein, wegen der von ihnen zn leistenden Zahlungen einenalternativen Vorbehalt der Wahl des Zahlungmittels in Silber oderGold in der Art sich zu bedingen, daß dabei sür letzteres ein im Vorausbestimmtes Werlhverhältniß in Silbergeld ausgedrückt wird". DerHaupt-
73»