Abschn, II, Das Geld, Cap. IV. K, 108. Creditgeld, Jnsbcs. Papierg. Papierwährg. 1203Punkt der Staatswirthschaft und des Staatshaushalts die Bezeich-
jedoch mit vorwiegender Geldnatur. So die Englischen exellequei- billsseil die französischen bons lov.iux, jetzt bon8 ile tresor, welche
ersteren tägliche Interessen tragen (Bender, Verkehr S. 17. 21, 61,0!>evsU«-> p, 665); die Oesterreichischcn Zahlungsobligalioncn und Ban-cozettel 1761. 1762 (Wagner, Zeilschr. f. Staatswissensch, XVIl S. 581 ff.)und Reichsschatzschcinc (Unger, Jnhaberpap. S. 9): die Russischen Neichs-schatzobligalionen (Gold mann S. 59. 60); die in großer Menge(am l, Jnni 15-66: 97^,2 Mill, Dollars) umlaufenden Amerikanischen Schatznolen zn 7^/,,°/g n. compound inlervst n^iles zn 5°/„ (v. HockS, -107, 537, 538.i; die Preußischen Schatzanwcisuugcn aus längstensI Jahr und meist, zu 3°/g verzinslich: Ges, v. 23. Sept. 1866 §. 3.4 6. Ges. v. 24, Februar 1868 §, 2. 3 Ges, v. 3. März 1863 u. Erlaßvom I I. März 1868; die Schatzanwcisnngen des Norddcntschen Bundes,gemäß Ges v. 9. November 1367 u. Erlaß v. 4. Juli 1868 (Buudes-Ge-jen-Blall 1368 S. 157 ss 435); bayerische verzinsliche Kassenanweisungenlaut Ges. vom 21. Juni 1866, Auch oie Französischen Assignaten warenzu 5°/g, später zu 3°/„ verzinsliche Hypothekenbriefe: Ges. v. 19. u. 21. Dec.1789, Ges v. 16. u. 22. April 179V. S, Baumstark, Staatswisj.Versuche S. 70. 236—249. Rau I. Z, 293, III, §. 489. (Liebe) Er-läulcrungen zur D W.O, S, 239. Kuutze, Jnhaberp. S. 411. 439.490. Nvback, HandelSwissensch. S, 80. Keyßner a a, O, S. 126spricht, mit Anderen, den verzinslichen Papieren dieser Art ganz die Naturdes Papiergeldes ab.25) „Unverzinsliche Staatsschuld": Preuß. B, v, 17 Januar 1820 §. 18 u.Cab. O v. 21. Dec, 1624, Preuß. Ges, v 18. u. 30. April 1351, 7. Mai1856. Das ist sie finanziell unzweifelhaft, ein unverzinslicher Vorschußaus die Landeseinkünslc, gleichsam eine anlicipirle Steuererhebung: Noback,Handelöwissenschafl S. 78- Stern, Archiv f. W.R. VI S. 366. Mehrwill wohl auch Rau III §. 437, vgl. I § 293 ff. II. Z. 251. 252. III.tz. 529 nicht sagen, welcher den eigenthümlichen Charakter dieser „Staats-schuld" scharf beton!, während z. B. Nebeniuö S. 494 fs. u. A. — f.Kuntze S. 414. 415 — nur eine äußerliche Aehnlichkeit anerkennen.Wenn nun v, Savigny, Obligationsr. I S. 414. 439, unter Berufungauf Rau und die gedachten Preußischen Gesetze, von einer .wahre», ei-gentlichen Staatsschuld" spricht, so ist mindestens zweifelhaft, ob er damitnur ihren öfsentlichrechllichen oder ihren privatrechllichen Charakter be-zeichnen will. Und da er, Obligationenr. II. S, 110, 120, irrig sogarbei Schulden aus wirkliche» Staatsanleihen eine privatrechlliche Verpflicht-ung des Staates »egirt, so kann er selbstverständlich und um so mehrfür das Papiergeld mir eine Schuld im össenllichvcchllichen Sinne an-nehmen. Auch bemerkt er, Obligationen,:, II. S. 116, daß in dem Pa-piergeld das Vermögensrecht nud oer Werth sich vollständig verkörpere,