Z36 Erstes Buch. Die Regeln und Quellen des Handelsrechts.
Diese Verkehrssitte hat im Handel eine größere Bedeutung alsüberall sonst, weil bei der ungemcinen Schnelligkeit der Handels-operationen die Firirung des Mrtragsinhalts sich auf die wesent-lichen Punkte zu beschränken, und mit einem kurzen technischen Aus-druck eine ganze Reihe von gewellten Rechtsfolgen bezeichnet zuwerden pflegt"). Nur darf selbstverständlich solche Sitte weder ge-
Parthcycn alles das, so nach der Natur des Lvutracls und Gcwohuheiiendes Orts gewöhnlich abgeredet wird, verwilligi haben, obgleich solches nicht— von den Partheyen ausgedruckt würde —. Oeeis. rota^, LvuuavXVI. 14. XIX. n, g. l.VI. 7. XL!. 5. Ousuri-xis clise. 54. Nr. 38.34. Preuß. Allg. Gerichtsordnung I. 30. §. 3 —- was maaßen es beider Sache aus genauere ^iemuniß des kaufmännischen Verkehrs; der Arl,die Geschäfte zn verhandeln uud abzuschließen; ocr bei Führung der Bü-cher uns Rechnungen üblichen Methode und auf andere dergleichen Hand-lungsnsanccn, Gebräuche nnd Gewohnheiten ankommt —. Locie civilArt. 11S9. 1160 1135- Badisches Lancrechl Satz 6 d Span. H.G.B.249. 250. 264. 255. Portng. H.G.B. 256 — 250. 642. Holl. bürgerl.Gesetzb. 1S82. 1383. Württemb. Entw. 326. und Motive S. 295. Brasil.H.G.B. 130-133. D.H.G.B. 279. In Beziehung auf die Be-deutung und Wirkung von Handlungen nnd Unterlassungenist auf die im Handelsverkehr geltenden Gewohnheiten undGebräuche Rücksicht zu nehmen. 262. — „Sorgfalt eines or-dentlichen Kaufmanns" — Siehe Not. 24. Dieser Gebrauch istauch für den Nichtkaufmaun, welcher Handelsgeschäfte eingeht, maßgebend.O.A.G. zu München (Kletke Nr. 1385). Vgl. Nasse I. S. 69 — 72.I». S. 21—23. Die Englische Ncchtssprache unterscheidet diese Usanccim weiteren Sinne (nss,AS> von dem eigentlichen Gewohnheitsrecht <eu-stoin). Z. B. kouvisr, lÄw-<Zietionnry. L. ed. ?lnlaäolri>i. 1855.s. v. usnZe und euswin Vgl. auch Lteplren I. S. 55. Xsnt, Oom-went-u-ies on ^merie-m lav. III. S. 353 (lect. 48) Not. s. Doch wirdder Sprachgebrauch nicht immer consequeut durchgeführt.
31) Z. B. die Clauseln „fir", "auf Besicht", „wie besehen", „tel >zusl".„Maaß und Gewicht unbekannt", „frei von Beschädigung", u. v. a.Ueber den Geschäftsstyl (Not. 12) und dessen Auslegung: >lv 1.nek <Zecrsditv clisc. 65 Hr. 14: VsrtM wereatoruw et ne^otianlinr» intelli-Avn<Zit vsniunt suxt». sorum et stilos et >>rout ipsi intelliAunt, vonanteiu ^uxta. seosns Zrsmmittieoruili, seu linguas siroksssorum. Lass-rs^is 6iso. 148. Nr. 17 : cke Is parole clslle lottere, e scritturs cie'nrerc:aäg.nti non si ilebdono intsnclere eowv propii-twents äovrebdono