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geworden. Pro 1875 ist die Dividende —0, und dasJalir schliesst, wie die „National-Zeitung“ zartsinuigmeldete, mit einer „kleinen Unterbilanz“, die „aufkostspielige technische Verbesserungen zurückgeffthrtwerden muss“.
Auf der schiefen Ebene der Gründungen geht esohne Halt abwärts, tiefer und tiefer. Ein Gründerübertrumpft immer noch den anderen; in vielen Fällenhaben sie das gegründete Objekt sich nicht nur zwei-,drei-, fünf-, zehnmal über den Werth bezahlen lassen,sondern allmälig auch das ganze Actiencapital escamo-tirt; ja die Gesellschaft noch mit grossen Schulden be-lastet, nicht nur die Actionäre um Alles gebracht,sondern auch noch die Gläubiger betrogen. Freilichsind die „Gläubiger“ oft nur fingirt, oder doch dieheimlichen Verbündeten der Gründer, resp. der Herren„Directoren“ und Aufsichtsräthe“.
Wahre Nachtstücke von Gründungen sind die Socie-täts-Bräuerei und die Bergbrauerei Hasenhaide.
Herr Heinrich Reh „gründete“ sich selber, seineeigene, noch gar nicht fertige Brauerei, die er Societäts-Brauerei nannte und nach und nach mit 800,000Thalern belastete. Den Actien und Hypotheken liesser nocli 6prozentige „Prioritäts-Obligationen“ folgen,