und wir müssen uns dann mit Armen und SchulternBahn brechen. Täglich melden die Zeitungen einegrössere und grössere „Geschäftsstille“, die „kaumnoch überboten werden könne“. Aber dem Fremdenwird das Leben und Treiben auch heute noch impo-niren. Mindestens neun Zehntel der Anwesenden stam-men aus dem gelobten Lande. „An den hohen jüdi-schen Festtagen“, wie es in den Berichten heisst, istdie Börse leer und verödet.
Auf erhöhten Plätzen, umgeben von Schranken,sitzen die Makler, welche die Geschäfte zwischenKäufer und Verkäufer vermitteln. Sie erhalten ihreAufträge vor und während der Börse von den Ban-quiers und von den Speculanten, verkehren also nichtmit dem Publikum selber, und fertigen über die ab-geschlossenen Geschäfte Schlusszettel, Schlussnotenoder blosse Notizen aus. Banquiers und Speculantenhandeln aber auch ohne Makler, direct mit einander.Es giebt amtlich angestellte oder vereidete Maklerund unvereidete oder Pfuschmakler. Zwischen beidenbesteht kein besonderer Unterschied; und vermittelndie Pfuschmakler nicht selten mehr Geschäfte als dievereideten Makler. An der Fondsbörse bilden alleindie Makler mit ihren Gehiilfen ein Corps von mehren