das dorf iiO ttenheim.
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wirkt Oie Nähe der sehr lange mit Schnee bedeckten Vogesen- und Schwarzwaldhäupter sehr schroffe Witterungswechsel.Hierdurch wird oft der Winter verlängert, sodass der Früh-ling dann von kurzer Dauer ist.
Dafür ist aber die Sommerperiode eine sehr trockene,und häufig gibt es heitere Spätsommertage.
Nach Boeekels Beobachtungen sind die Temperatur-hölion in der elsässischen Ebene folgende: Mittlere — 9°,8,Maxima = 32°, Minima = —14°; die Variation beträgt so-mit 46°.
Der Grundcharakter dieser Ebene ist die Alluvialbildungdurch den Rhein und die 111, welche, besonders diese letztere^einen sehr fruchtbaren Ackerboden hinterlasscn haben.
Die Ill-Alluvionen dehnen sich am breitesten links desFlusses aus zwischen der Scheer und der Bl, während dieRheinalluvionen minder fruchtbar sind; diese bilden die Ge-wanne rechts der Bl im sogenannten Ried.
Rechts der Bl hat die Hüttcnheimer Gemarkung meistensWiesen und minder gute Aecker der umgebrochenen und derKultur übergebenen Allmend, deren stark mit Wurzeln ver-setzter Boden vermuthen lässt, dass diese Allmend früherWald war. Die Ilumusschichte ist in diesem Gebiete nichttief und liegt auf einer sehr durchlässigen Kiesschichte. Auchdie meisten Gemeindewaldungen befinden sich auf dem rechtenIllufer.
Lössboden bildet durchgehend die obere Schichtedes Ackers; diese Schichte ist natürlich nicht überall gleichhoch. Durch Düngung und äussere Einwirkung wird sieverschiedenartig gestaltet in Bezug auf ihre Fruchtbarkeit.Links der 111 ist sie leicht kalkhaltig.
Also ein günstiges Klima, sehr guter, fruchtbarerBoden und dazu der grosse Wasserreichthum machen ausder Gemarkung von Hüttenheim eine der besten des KantonsBenfeld, sowie des grossem Bezirks Erstein.