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b) Marx wertet in Steigerung Feuerbachscher Gedanken den Atheis-mus vor allem als Sprengstoff gegen den bestehenden Staat 20 . DieEntthronung Gottes bereitet der Entthronung der weltlichen Monarchenden Weg — den Himmel gilt es zu zertrümmern, damit die Kritik derErde sich zuwende. Marx ist in erster Linie doch wohl politischerRevolutionär 21 : sein tiefster Beweggrund ist das: „Krieg den deutschenZuständen“ — „unter dem Schmettern des gallischen Hahnes“! FürMarx war zeitlebens „das heuchlerische Preussen die unfreieste Tat-sache der deutschen Geschichte“, deren noch halb merkantilistischenCharakter er scharf durchschaute. „Die Menschen wachsen ihren Herrenzu wie eine Zucht von Sklaven oder Pferden. Die angestammten Herrensind der Zweck dieser ganzen Gesellschaft.“ Aber auch die Idee derdeutschen Nation, die von Fichte her in dunklen Tagen unserem Volkeals Leitstern vorschwebte, ist bei Marx nie vorhanden oder frühzeitigzersetzt. „Deutschland ist historisch längst zu Grunde gegangen“, denVölkern der Welt „nicht der überlebende Erbe, sondern die anzutretendeErbschaft.“ Das deutsche Bürgertum ist zu lange in den Windeln gelegen,in die es von seinen teuren Fürsten geschnürt wurde. Auch der ListscheSchutzzoll kann diesem verkrüppelten Gewächs nichts mehr helfen.„Adieu, deutsche Zukunft!“ Die politische und ökonomische Geschichterechnet nach englisch- französischer Zeitrechnung 22 . Aber auch hierim vorbildlichen Westen werden Staat und Nation — Machtmittel deraufsteigenden Bourgeoisie gegen die Feudalität — durch den Kapitalismushinwegnivelliert. Der Freihandel enthält die „kosmopolitische Ausbeutung“und vermacht dem Proletariat den Internationalismus. „Der Proletarierhat kein Vaterland.“ „Der Staat stirbt ab.“
c) In dritter Linie wendet sich Marx gegen die Philosophie, die derReligion und dem Staate eine scheinwissenschaftliche Stütze gegebenhat — auch hierin in Uebereinstimmung mit Feuerbach, dessen Philosophiebekanntlich darin besteht, „keine Philosophie zu haben“. Feuerbach hatseine jüngeren Freunde vor dem Studium der Philosophie als unnützer