53
71 Diesen Unterschied arbeitet klar heraus ein älterer Kantianer: F. G. Schulze. Überdas Wesen und das Studium der Wirtschafts- oder Kameralwissenschaften. Jena 1826. S. 19, 22, 36(Grossvater des Verfassers).
72 Windelband. Geschichte der neueren Philosophie. Leipzig 1899. II, S. 153.
73 Lask. Fichtes Idealismus. Tübingen 1902. S. 34 ff.
74 Kant. Kritik der reinen Vernunft in den „Analogien der Erfahrung“. Ausg. vonKirchmann. S. 223 ff.
75 Engels. Feuerbach a. a. 0. S. 19.
70 Rickert. Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung. Tübingen 1902, passim.
M. Weber . Roscher und Knies I. in Schmollers Jahrbuch XXVII. 4, S. 38—40.
Derselbe. Die „Objektivität“ sozialwissenschaftliehen und sozialpolitischen Erkennens.Archiv Bd. XIX, Heft 1, S. 47—56.
77 Vergl. hiefür Kants „Streit der Fakultäten“. „Idee zur allgemeinen Geschichte in welt-bürgerlicher Absicht“. „Der mutmassliche Anfang der Menschengeschichte“, sowie Medicus,Kants Philosophie der Geschichte, 1902. 4 S. 65. Troeltsch . Das historische in Kants Religions-philosophie. Kantstudien 1904. Vergl. auch Schlegel. Philosophisches Journal, herausgegebenvon Niethammer 1795, S. 165. „Die Geschichte der Menschheit befasst sich mit der wirklichenEntwicklung des menschlichen Vermögens in der äusseren Welt und in der Zeit“.
78 v. Be low. Zeitschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte V, 240 ff.
Derselbe. Historische Zeitschrift 86, S. 27, 33.
79 v. Kries. Über den Begriff der objektiven Möglichkeit. Vierteljahrsschrift für wissen-schaftliche Philosophie, 12. Jahrgang 1888, S. 198 und 205.
80 Rickert . Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung. Viertes Kapitel, Abschnitt 4,5 und 6. M. Weber . Archiv. Bd. XXIV, S. 97 ff.
81 Vergl. Marx . Deutsch-französische Jahrbücher 1843, S. 382/83. Brief an Rüge: „Wirentwickeln der Welt aus den Prinzipien der Welt neue Prinzipien. Wir sagen ihr nicht: lass abvon deinen Kämpfen, sie sind dummes Zeug; wir wollen dir die wahre Parole des Kampfes zu-schreien. Wir zeigen ihr nur, warum sie eigentlich kämpft, und das Bewusstsein ist eine Sache,die sie sich aneignen muss, wenn sie auch nicht will. Die Reform des Bewusstseins bestehtnur darin, dass man die Welt ihr Bewusstsein inne werden lässt, dass man sie aus dem Traumüber sich selbst aufweckt, dass man ihre eigenen Aktionen ihr erklärt. Unser Wahlspruch mussalso sein: Reform des Bewusstseins nicht durch Dogmen, sondern durch Analysierung des mystischen,sich selbst unklaren Bewusstseins, trete es nun religiös oder politisch auf. Es wird sich dannzeigen, dass die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von dem sie nur das Bewusstseinbesitzen muss, um sie wirklich zu besitzen. Es wird sich zeigen, dass es sich nicht um einengrossen Gedankenstrich zwischen Vergangenheit und Zukunft handelt, sondern um die Vollziehungder Gedanken der Vergangenheit. Es wird sich endlich zeigen, dass die Menschheit keine neueArbeit beginnt, sondifrn mit Bewusstsein ihre alte Arbeit zustande bringt.“ Engels . Der Anteil derArbeit an der Menschwerdung des Affen. Neue Zeit 1896, Jahrg. 14. II. S. 551: „Dem Kopf, der Ent-wicklung und Tätigkeit des Gehirns wurde alles Verdienst an der rasch fortschreitenden Zivilisationzugeschrieben; die Menschen gewöhnten sich daran, ihr Tun aus ihrem Denken zu erklären, stattaus ihren Bedürfnissen (die dabei allerdings im Kopf sich wiederspiegeln, zum Bewusstsein kommen)— und so entstand mit der Zeit jene idealistische Weltanschauung, die namentlich seit Untergang