heit,steigertVerschuldungundZinssätzeundschafft Arbeitslosigkeit.
Die dadurch bewirkte 5l n r e n t a b i l i t ä tschwächt die Steuerkraft. Da aber die Aus-gaben aller öffentlichen Verwaltungen mitden Lohnerhöhungen und steigenden Preisenautomatisch wachsen, muß zur Deckung derAusgaben die Steuerschraube stärker ange-zogen werden. Das wie die notwendig wer-denden Erhöhungen von Fracht- und Postge-bühren müssen wieder auf die Preife abge-wälzt werden. Wo sich das als unmöglich er-weist, wird die Substanz angegriffen (Land-wirtschaft, Textilindustrie, Kleineisen-,Uhren-, zum Teil Maschinen- usw. Industrie).Die wachsende Arbeitslosenzahl erfordertwachsende Zuschüsse der öffentlichen Hand.Da die Steuererträge nicht auslangen, mußgeborgt werden. Das vermehrt wieder dieKapitalknappheit, st eigert den Zinsfuß. So-lange der Strom der Auslandskredite reich-lich floß, täuschten sich die weitesten Kreiseüber die Gefahren hinweg, die in der „geborg-ten" Konjunktur, in dem fortgesetzten An-ziehen der Steuerschraube liegen, schaltensie die Warner Schwarzseher, die die Kon-junktur totredeten.
Selbst heute wollen es diese Kreise nichtWorthaben, daß wir uns in einer Depressionbefinden, die weitgehend den Charakter einerKrise hat. Nur der ungewöhnlich lange undharte Winter habe die große Arbeitslosig-keit verschuldet; die verminderte Kaufkraftder Arbeitslosen trage allein Schuld an demschlechten Geschäftsgang der Textilindustrie.Mit der Wiederbeschäftigung der Außen-
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