berufe würden in kurzem auch die anderen Ge-werbe normale Beschäftigung erhalten. Ge-wißhatderWinterdiesaisonmäßigeArbeits-losigkeitverschärft und verlängert. Aber dienicht saisonmäßige stieg s chon vor dem Winterstark. Wersehenwollte,mußteseitdemHerbst1 927 erkennen, daß die Konjunktur im Ab-steigen war. Trotz der guten Ernte war dieKaufkraft der Landwirtschaft in immer stär-kerem Rückgang, und diese Crwerbsgruppe istdoch nun einmal von wesentlichster Bedeu-tung. Wer sehen wollte, mußte sich klar dar-über sein, daß die starke Inanspruchnahme derflüssigen Mittel durch die Effektenspekula-tion an der New-Z)orker Börse, daßdie allgemeine Verknappung auf deninternationalen Geldmärkten den Kredit-strom nach Deutschland mehr und mehr ver-siegen lassen mußte. Mußte sich sagen, daßdie übermäßige K a p i t a l e n t z i e hu n g durchSteuern seitens der öffentlichen Hand diefür die Wirtschaft notwendigen Mittel nochweiter verringern müsse. Wer hören wollte,durfte sein Ohr nicht verschließen vor denimmer lauter klingenden Klagen aus nahezuallen Kreisen der Industrie, daß die Höhe derLöhne, Steuern und sozialen Lasten ihnenden Wettbewerb mit dem Ausland immer un-möglicher mache. Daß man sich, um die Aus-fuhr und die alten Beziehungen aufrecht zuerhalten, dabei ohnehin schon mit Preisen be-gnügen müsse, die keinen Gewinn übrigließen. Daß die deutsche Ware zu teuer sei,um mit Erfolg mit der französischen, belgi-schen, tschechoslowakischen zu konkurrieren.Mußte aus der gewaltigen Zahl der Bs-
ktt