pflichten und dem Interesse an dem belgischen Vertrag von 1839 ent-ziehen, so zweifle ich sehr, ob unsere materiellen Kräfte, und seiensie noch so bedeutend, am Ende des Krieges den Verlust auch nurannähernd aufwiegen, den wir erlitten haben werden.“
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„Für welche andere Politik bleibt dem Hause die Wahl ? Es gibtnur ein Mittel, die es der Regierung in dieser Stunde mit Bestimmtheitermöglichen würde, sich vom Kriege fernzuhalten: das wäre der so-fortige Erlass einer Proklamation, worin sie ihre bedingungslose Neu-tralität ankündigt. Das können wir nicht tun. Wir haben Frankreich die hier im Hause verlesene Erklärung gegeben, und diese hindert unses zu tun. Wir haben die Sache Belgiens in Erwägung gezogen, undauch diese hindert uns an bedingungsloser Neutralität, und wenn dieseBedingungen nicht in absolut befriedigender Weise erfüllt werden,dürfen wir nicht davor zurückschrecken, alle in unserer Macht befind-lichen Kräfte in Anwendung zu bringen. Wenn wir uns dafür ent-scheiden, zu sagen: „Wir wollen mit dieser Sache unter keinen Um-ständen zu tun haben,“ nichts wissen von den Verpflichtungen andem belgischen Vertrag, von der eventuellen Lage im Mittelmeer , vonder Schädigung der britischen Interessen und von allem, was durchdas Ausbleiben unserer Hilfe für Frankreich mit diesem Lande ge-schehen möge, — wenn wir sagen würden, dass uns alle diese Dingenichts, rein gar nichts angehen und dass wir abseits stehen wollen, sowürden wir, denke ich, unser Ansehen, unsern guten Ruf und Namenvor der Welt opfern und den ernstesten und schwersten wirtschaft-lichen Folgen nicht entgehen.“
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„Wir haben bis zum letzten Augenblick, mehr als bis zum letztenAugenblick, für den Frieden gearbeitet. Mit welcher Zähigkeit, Aus-dauer und Hingebung wir in der • letzten Woche für den Friedenkämpften, das wird das Haus aus den Dokumenten ersehen können,die wir ihm vorlegen werden.“
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