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nannt der Wyngart. 3. Ein Gehöft, welches ehemalsHilger Printz besessen, hinter Piperwald nach derStadtmauer zu gelegen. 4. Fünf Viertel Land auf deralten Beimkaule an der Niehler Strasse beim Landeder Deutsch-Ordensherren von s. Katharinen zu Köln .5. Ein Ackerstück von 1V2 Morgen vor dem „Rest-büchel" 1 neben den 2 Morgen „deme hilgen Sacra-ment zo sent Kunibertz zogehoirende". 6. Ein halberMorgen am Ossendorf er Wege und endlich 7. EineRente von 6 Mark Pfennigen, mit denen ein Haus aufdem alten Graben belastet war. Am 20. Juni 1485 hatZell dann noch zwei Häuser unter einem Dache aufdem Eigelstein erworben, welche vordem Eigentumvon Hermann Klutinck gewesen waren 2 .
Bis zur Mitte der i48oerJahrehabenuns dieSchreins-eintragungen über Zell nur Nachricht von Vermeh-rung seines Vermögens gebracht, von 1488 an tragendie ihn betreffenden Beurkundungen einen ganz an-deren Charakter: eine Entäusserung folgt der anderenund selbst seine Wohn- und Geschäftsräume an Lys-kirchen vermag er nicht schuldenfrei zu halten. Zu-nächst gab er am 4. Februar 1488 die ihm zustehen-den 10 Goldgulden Erbzins, welche auf dem GaddemamHachtthore lasteten, an Rutger Selbach 3 , wodurcher also dessen Zinspflichtiger wurde, im März 1489gingen an die Witwe Selbachs auch die 20 Mark über,welche Zell seit 1478 auf das Haus zo der Moelenbesass 4 . Am 3. März 1490 musste er auch das HausBirkelyn mit 5 Goldgulden erblichen Zinses belasten 5 .Eine Aufbesserung seiner Vermögensverhältnisse be-deutete es, dass er am 16. April 1492 das Pf andrechtvon 200 Gulden an Liegenschaften im Bezirk Eigel-
1 Restbüchel = Rastbüchel, d. i. ein Hügel zum Ausruhen, von demplattkölnischen resten = rasten. Buch Weinsberg I hsgg. von Höhlbaum.Glossar.
2Urk.3i. — 3 Urk. 32. — ^Urk.33. — 5 Urk. 34.