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nicht sich einzuschliessen bloss in die Schranken seiner ad-ministrativen Einsicht, sondern von denen, welche mit solch'grossen Operationen des Geldverkehrs am meisten vertraut sind,Rat anzunehmen. Und sonderbarer Weise, meine Herren, wennich glaube, dass das Gelingen der grossen Finanzoperationwesentlich auf der Eingebung von französischen Banquiers be-ruht, so habe ich noch die kuriose Thatsache hinzuzufügen,dass es eigentlich meines Erachtens deutsche Banquiers waren,die hauptsächlich das Material zu jenen Lorbeeren gesammelthaben. Ich weiss es zwar, meine Herren, die deutschen Banquiers,denen ich dieses Verdienst zuschreibe, hören sich dort nichtgern Deutsche nennen, und sie versichern manchmal ihrenfranzösischen Patriotismus in einer Mundart, die mehr oderweniger rein frankfurterisch oder hamburgerisch, aber um soenthusiastischer klingt. (Heiterkeit.)
Allein nichtsdestoweniger glaube ich, ihren Ruhm und ihrVerdienst zu Ehren des deutschen Handelsingeniums vindizierenzu müssen, das ja in der ganzen Welt anerkannt ist. Ich glaube,meine Herren, dass ein ähnliches Verfahren nicht genug inschwierigen Lagen, wie die Durchführung einer Münzreformeine ist, empfohlen werden kann; und wenn ich beklage, dassdies von Seiten unserer Reichsverwaltung nicht in gleichemMasse geschehen ist, so darf ich mich doch auf die einfacheThatsache berufen, dass sie bei der Emanierung dieses Gesetzessich von vornherein in Widerspruch gesetzt hat mit dem Be-gehr und der Auffassung des gesamten deutschen Handelsstandesbeinahe in seiner ausnahmslosen Gesamtheit.
Meine Herren, ich habe übrigens dafür, dass eine Bank,welche die Geschäfte, die unabweisbar mit der Durchführungunserer Münzreform verbunden sein werden, eine Bank, welcheden rechtzeitigen Ankauf von Gold, die Betreibung der Aus-prägung, die Verhinderung der Ausfuhr des Goldes durch ge-wisse Gegenoperationen besorgt, unentbehrlich ist, dass einsolches Geschäft nicht ohne eine Reichsbank glücklich zu Endegeführt werden kann, — ich habe dafür einen Zeugen, den mirniemand rekusieren kann: es ist das der Herr Vertreter derBundesregierungen bei der heutigen Verhandlung, der HerrGeheimrat Dr. Michaelis. Ich darf ihn wohl daran erinnern,dass zu einer Zeit, wo wir eine freie Kommission zur Beratung