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der Münzreform gebildet hatten, und ich die Ehre hatte, seinNachbar am Tische zu sein, ich, wie mir das manchmal in denFragen passiert, für die ich mich lebhaft interessiere, damalsauch eifrig gegen die Fortsetzung des hohen Prägelohns vonsieben Mark war, der, wie ich damals behauptete, (was sich in-zwischen ja bewahrheitet hat), gleichbedeutend sei mit einemAusschluss der Privatprägung; dass, als ich dabei sehr starkgegen ihn insistierte, er mir zur Antwort gab: „Aber ereifernSie sich doch nicht so wegen dieser Frage! Sobald wir eineReichsbank haben, wird die das Geschäft in die Hand nehmen,und wir werden uns mit ihr über einen viel niedrigeren Tarifverständigen als nach dem Maximum, das wir heute feststellen."Ich weiss nicht, ob der Herr Geheimrat Michaelis sich heutedaran noch erinnert; aber ich appelliere nicht einmal an seinGedächtnis, sondern an seinen Verstand und an sein Wissen,und frage ihn, ob er sich nicht fähig halte, jene Gedanken aus-gesprochen zu haben ? (Heiterkeit.)
Nun, meine Herren, wenn ich dies Zeugnis habe, so glaubeich über den Punkt vollständig beruhigt sein zu können, undgehe zu einem anderen Punkte über, der mir nicht minder denWunsch nahe legt, die Massregel der Bankreform, zu der wirallerdings zu schreiten gezwungen sind, in einer Weise zuordnen, die mehr Beruhigung einflösst als die blosse Negative,auf die sich der heutige Gesetzentwurf beschränkt. Nach meinerAnsicht ist der Grundfehler — nämlich dieses Entwurfs —, dasser glaubt, er könne den Bedürfnissen der Lage entsprechen,indem er rein negativ verfährt, indem er wohl gewisse Dingeabwehrt und einschränkt, einen Mechanismus einsetzt, den mansich selbst überlassen kann, und nun alles, was lebendige Kraftund lebendige Thätigkeit ist, zurückzieht, sicher, dass in seinemRechenexempel auch nicht eine Ziffer fehlgehen möchte! MeineHerren, gerade dieser Punkt ist es, der mir den Entwurf ohneeine Reichsbank vollständig unannehmbar erscheinen lässt. Ichmuss sagen, trotz der grossen Ehrerbietung, die ich den Herrendes Reichskanzleramts, bekannt mit ihrer Gelehrsamkeit undGewissenhaftigkeit, in diesen Dingen entgegentrage, ist esmir doch rein unerklärlich, wie Männer von grosser Lebens-erfahrung, die sich ja nicht abschliessen gegen das, was ausser