die Buchstaben, sondern auch die Zwischenräume, die man zwischenden einzelnen Buchstaben und Wörtern als weihe Stellen sieht, muß
Wortes, sondern eine Maschine, die ganze Zeilen oder Typen-Reglettenproduziert, die von sogenannten Matrizenzeilen abgegossen werden.
Bliclr in den Letzersaal von der sog. Letzergnlerie sich L.
der Handsetzer aus den Kästchen herausnehmen und im Winkelhakenzusammenstellen. So wachsen die Wörter zu Zeilen, die Zeilen zuArtikeln, die Artikel zu Spalten und die Spalten zu Kolumnen.
Einfacher und viel, viel schnellerarbeiten die verschiedenen Typenvon Setzmaschinen, ohne dieheute ein größerer Betrieb nichtmehr auskommen kann. Das Lite-rarische Institut von Haas L Grab-herr hat sich den eminenten Fort-schritt der Setzmaschinen schon langezunutze gemacht, und mit dem Um-bau wurden weitere drei Linotype- Maschinen neuester Konstruktion an-geschafft, so daß nun außer denHandsetzern acht Setzmaschinen, dar-unter fünf „Typograph" (Abbildungsiehe S. 31) arbeiten. Die Vorteileeiner Setzmaschine liegen klar aufder Hand. Es liefert zum Beispielein tüchtiger Maschinensetzer aneiner Linotype-Setzmaschine, wiesie auf Seite 31 dieser Festschrift ab-gebildet ist, 6000—7000 Buchstabenkorrigierten Satzes in einer Stunde,
während es in der gleichen Zeit ein Handsetzer — dann ist er aberschon ein „Schnellhase" — höchstens auf 1800—2000 Buchstaben bringt.
W
örrröeroöe und WchPgelegenheit (ch. L. Id)
FtlstgÄNg LetzergLlerie (rs. L. D6).
Letztere werden vom Setzer mittels einer Klaviatur zusammengesetztund nach dem Gebrauch automatisch sortiert und abgelegt. DasProdukt der Maschine, eine gegossene Zeile, zeigt an ihrer oberen
Kante die erhabenen Buchstaben-bilder und unterscheidet sich voneiner Zeile loser Typen, wie sie demHandsatz eigen sind, nur dadurch,daß sie ein gegossenes zusammen-hängendes Ganzes bildet. Sie kannwie diese sofort zum Druck benutztwerden und wird nach dem Gebrauchwieder umgeschmolzen. Die Wir-kungsweise der „Linotyp e"-Setzmaschine ist folgende: Obenim Magazin liegen die verschiedenenMatrizen in gesonderten Kanälenhintereinander aufgespeichert. Durcheinen Druck auf einen Tastenknopfder Klaviatur wird eine Matrizeder gewünschten Sorte ausgelöstund fällt aus den geneigten endlosenGleitriemen, der alle Matrizen nach-einander in den Sammelelevatorbefördert, in welchem sie zu einerMatrizenzeile zusammengesetzt wer-den. Links vom Magazin befindet sich der Ausschließkeilkasten, derebenfalls mit einer Taste der Klaviatur verbunden ist und seine Keile,
MUMA
Oberer Letzersaal (Letzecgslerie).
Doch treten wir in den Setzmaschinen-Raum (siehe AbbildungSeite 29) ein und sehen uns so eine Linotype-Setzmaschine im Betriebe etwas näher an. Die Maschine, erfunden von demdeutschen Techniker Ottmar Mergenthaler in Baltimore (Nord-amerika), ist keine Typensetzmaschine im gewöhnlichen Sinne des
Letznis/Pinenrslim (c/. L. A6).
die zum Ausgleichen der Zwischenräume zwischen den einzelnenWorten und zum Ausfüllen der Zeilen dienen, direkt in den unterihm befindlichen Sammler fallen läßt. Ist eine Zeile voll, so wirdsie mittels eines Handhebels gehoben und gelangt vor die Gußformim Gießrad, wo sie in der Weise abgegossen wird, daß die Mundsorm