5s_Versuch von dem W esen
,9 Die Bewegung cineS leiblichenWesesgeschiehet entweder um ein cenrrum,oderaus einem in dns andere/ welche letztere Kiomslocalisgenennet wird, u)
^li. 2y. Die Bewegung tan leichter em-pfunden/als beschrieben/ und der iVIorug!oca°!is leichter/ als der cenrrglis empfunden wer-den, x) _ 21.
Man kan ihn aber nutzen/zu beweise»/ daß nichtalleine GOtt/sondern auch ein jeder Geist/ so ferneich selbigen in der Wurtzel des Lentri oderz.e^ indem Mittel- Punct einer Kugel betrachte/ unbeweg-ltch sey»
u) Dieses ist ein gemeiner Lehr-Satz/ welcher hier nicht sowohl angenommen wird/alswen alle Arten der Be-wegungen zu diesen beyden gebucht werden tönen/als nu: daß man die bcydenÄitcnderBcwegung nichtmit einander vermische. Und beschcidct man sich oa-hero/daß vielleicht noch andere Atten der Bewegun-gen seyn kvne / z-e die zitternde Bewegung/wenn z.eeine Seite aufs der Lauche/oder ein in dem Tisch ge-stecktes Messer beweget wird. Besiehe ^omeniiri^licnm p. 4s. Ich rede auch allhier noch nicht vonHer Frage/ ob alle näturliche Bewegung durch einerechte Liiüe geschehe/welches von denen Cartcsia-nern gantz unzulänglich durch das Exempel mit detSchleuder bewiesen wird.
-<)Besihe dicAnmcrckungen!>-l 'rK. >6.Dcr >iotus cencrs-liz wcrd fast gar nicht empfunden/ wenn die Sacheentweder gar zu schnell/oder gar zu langsam bewe-get wird. Bey dem ^oru locsli empfindet man zwar,die Bewegung selbst gar gewiß/wenn sie gleich sehrgeschwinde ist/aber man empfindet bey derglei-chen geschwinden Bewegung nicht deutlich und «>pttrschiedüch die Theile derselben.