86_Versuch von dem Wesen
1K. 27.Derohalben schlicsseich vielmehr/daß das Licht gleichfals nichts cörpcrlichcs sey/iveil es keine Dicke hat / und nicht gesehen wer-den kan/ ob es gleich groß und lang auch breit5enung ist.
Ib. 28. Ich will nicht erwehneu/ daß dieLufft und Licht deshalb wasgeistiges seyn müsse/tveilich beydes ohne etwas thätlichen nicht be-zreiffen kan/ dadochdie Materieein pur leiden-des Wesen ist.
H,. 29. So ist auch die Beschreibung de-rer/ die der subtilesten Materie das Wesen des' Lichts zuschreiben / so gezwungen / daß man sichdes billig schämet. Denn wenn ein an sich selbstfinsteres Ding/wie alle Materie ist/ noch so subtilgeschliffen/und noch so geschwinde beweget wird /so kan man doch nicht begreiffen/wie FinsternüsLicht gebühren könne.
71,. zo. Zu geschweige«/die Fabeln die manvon denenKugelchen des Lichts macht/in welchendieBildungen aller dinge/als einemSpiegel vor-gestellet werden/die in emenAugenblick/wenn wirDieAugen wohin wenden/die entfernestcnDiNge/(denn was ist entferneter als die Sonne) uns-^"/ vorstellen/ und hernacl/wiederum ineinemAu-^ 1^' genblick uns selbst oder andern/ 1000. andere
Bildun,
erst an der dritte/durch dasLoch das in der andern ist/das Licht wirfft. Diejenigen die zwischen der Erftcir«nd andern Wand stehen / sehen/, nichts von demStrahl