i8». Versuch von dem Wesen,
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deutlicher gemacht werde/ wollen wir den mensch/liehen Verstand und Willen etwas deutlicherjedoch anders nicht / als ein seder Mensch es beysich selbst befinden wK>/ gegen einander halten.
?l,. 16;. Der Verstand so wohl als derWille / und dieser so wohl als der Verstand/hatso wohl eine leidende als thuendeKrafft.
?K. 164. Wenn nun der Verstand wasleidet/so muß dieses Leiden nothwendig in Gehir-ne vorgehen und das Leiden des Willens imHertzen. Z. e. der menschliche Verstand leidet/wenn durch die äußerliche Sinnligkeitcn das Ge-hirne starck berühret wird / und der Wille /. wenndurch eben diese Sinnligkeiten das Hcrtze starckgetroffen und mcliniret wird.
16s. Der Verstand dcsMcnschen übetseine thätliche Krafft aus/wenn er ohne ausserlichevbjeÄ-, an etwas abwesendes oder vergangenesoder zukünfftiges denckt/ und der Wille / wenner die andern Gliedmassen braucht als Dienerseiner Resolution.. /..^ 166. Die Thätlichkeit des Verstandes
wircket nur allein im Gehirn. DenndieGedan-cken sind ausser dem Gehirne nicht. Der Willehingegen/wenn er etwas thut/verrichtet sein Thundas zwar in Hertzen anfängt/allemahl ausser demHertzen. Und zwar gehet seine wirckende Krafftauffalle und jede Theile des Leibes.
7K. 167. Unter solchen Theilen ist auch das,Gehirne / dchero auch der Wille in dem Ver-stand