des Geistes 7. Hauptstück.' Hz'
stand wirckt / und solchen / wie offcnbahr / durchseine Begierden zu denck n antreibet. Solchesgestalt aber leidet der Verstand von deM Willen/wie er von allen andern Kräfften der Seelen aus-str dem Gehirne leidet.
1> 16K. Der Verstand wircket nicht in denWillen/weil alle semewircklingen / innerhalb desGehirnes sich einschliessen. Daß Män abergleich-wohl die Eedancken in leidende und thätliche ein^zutheilen pflegt/ kommt daher- Wenn der Ver-stand von andernDingen ausser oder in demMen-sehen angetrieben wird / sagt man/.daß er leide:Wenn er aber von dcmWillen angetrieben wird/sagt man daß er etwas thue.
I'K. 169. Solchergestalt aber ist es falsch/daß in der menschlichen Seelen/ so ferne selbigeverstehet und will / der Anfang des Thuns odedeiner Verrichtung von dem Verstände hcrkom-'mc/ oder herkommen müsse/ sondern er kömmt'jederzeit von Willen ber.
I'K. 170. Dannenhero muß man die K>r-mzm des Menschen / oder die Hauplresidentzder Seelen nicht in dem Verstände/ si'Ndernim-Willen suchen. Denn dasjenige ist der Haupt-sitz/ wo die Bewegung der Seelen anhebet / und'wo das thuende oder wirckende ?,incipium imMenschen ist/ da ist seine Form oder Weftn/ nachdem gemeinen Spruch / daß von dem Wesen ei-nes Dinges dessen Wirckungen heMnen. Hu^'
korms äst opersri.
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