»84 Versuch von demWesen
?K, ,71. Hieraus folget ferner/daß der Ver-stand ein leidendes l»rinc^ium sey / nicht abereinthuendes / weil er von dem Willen etwas leidet/derWille aber hingegen leidet nicht von demVer-stände.
71,. 172. Leidende Princip-, oderWerckzeu-zekönnen einem Dinge sein Wesen nicht geben/noch für dessen Form ausgegeben werden. Unddannenhero / wenn gleich z. e. ein Schmid oderAimmermann u.d.g. Hammer brauchen/ dievongleick)cr Grösse/ oder von eben dersetbigcnm3terisgemacht sind / sind dennoch der Schmid und derAimmermann deßhalb nicht für einerley Hand-werckzu rechnen / sondern dem Handwerck nachspecis unterschieden.
II!. 17z. Also ob glechalle Menschen einer--?eMeidendes ?nncipium, oder einerley Werc?-^^eug ix'r Seelen haben / nemlich den Verstand/^ so kan man doch daraus nicht unterscheiden/ob dieMenschen von einer/ oder unterschiedenen Artensind. .
174. Derowegen müssen wir den Un-terscheid der Menschen von den Thieren und un-ter sich in was anders als in dem Verstände su-chen/ weil wir oben einem jedweden Geist etwasvernünfftiges zugetheilet/ auch jedem Geist eineBegierde und Art von Willen zugeschrieben., . " 1K. 175. Wie der Geist des Menschen von55. dem Geist aller übrigen sichtbaren Geschöpfte un-terschieden sey/ist aus demleicht abzunehmen was
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