des Geistes ?. Hauptstuck. 185
wir von demUnterscheid desGeists derThiere vondenen andern Geschopffen oben gelehret.
1K. 176. Was aber die Thiere betrifft/so istdie Krafft des Magens darinnen von den Thierenunterschieden/ daß der Mensch so viel rohe Sa-chen wie das Vieh nichtwohl vertragen kan/son-dern sich seine Speise dasBrod erst zurichten/unddas Getrancke / wenn es auch Wasser ist/ erstlichkochen muß/wiewohl es doch auchMmschen giebtdie sich mit blossen Wmtzeln und Wasser erneh-ren können.
177. DieKrafft des Gehirnes ist von de-inen Thieren unterschieden / daß der Mensch ver-^ mittelst der Gedancken nicht allein diegegenwar-tigen Dinge in seiner Einbildung fassen / sondernauch vermittelst der »bNrzÄionen und Begriffde-^er Universslium oder i6een auch von abwesen-den/ vergangenen und zutunfftigen Dingen den-ckenkan/daßerzehlen/rechnen und eines aus demandern schliessenkan.
'rl'. 178. Die Krafft des Hertzen bestehet dar^innen / daß da die Thiere von Natur keine Feind-schasst zusammen tragen / der Mensch von Natureinen andern Menschen nicht liebet/ wohl aberviele hasset/ und da dieBegierden der Thiere zuihren Unterhalt und Daurung gerichtet seyn / derGeist des menschlichen Hertzens zwar eine Dau-rung verlanget / aber alle Begierden des Men-schen denfelbigenruiniren >- ja/daß da die Thierevon einer Art einerley Begierden und zwar dieM 5 gantze