na Aussuchen. Auslesen. Wahlen. Erwählen.
Gehe sachte. Hier kann nur das Wort Langsam ge-braucht werden.
6t. Aussuchen. Auslesen. Wahlen.Erwählen. Erlesen. Riesen.Rühren.
>, dem allgemeinen Begriff, worin alle diese Wörterübercin kommen, zeigen sie die Bemühung eines Men-schen an, welcher aus mehreren Dingen, eins oder einigeheraus nimmt, so ihm zu seinem Zweck die besten zu seynscheinen. Allein jegliches enthalt zugleich, noch einen be-sonderen Begriff, wodurch es sich von den andern unter-scheidet.
DaS Stammwort, Suchen, zeiget schon die Bemü-hung an, eine verborgene Sache zu entdecken. Lesenhingegen drücket keine solche Bemühung aus. Wer etwasauflieser, oder zusammen lieser, hat nicht nöthig mit vielerMühe zu suchen, sondern darf nur nehmen, was vor ihmlieget. An einigen Oertern gehen die Armen aus das Feld,Gerste oder Erbsen zu lesen. Das ist, sie lesen auf,was bei dem Einsahren dieser Früchte entfallen, oder lie-gen geblieben ist, ohne einen Unterschied zu machen. Sosiehet B-Ruth 2, z. Sie läse auf, den Schnittern nach,auf dem Felde.
Aussuchen ist also mit mehrerer Sorgfalt und Müheverknüpft, als auslösen. Ein Mensch, welcher unterverschiedenen Sachen aussuchet, mnß sie genau mit ein-ander vergleichen, und auf ihre Eigenschaften Acht haben,ehe er sich bestimmet, die eine daraus zu nehmen. Werauslieset, kann durch einige gleich in die Augen fallendeVorzüge bestimmet werden. Man sagt: Ein König mußseine Bedienten wohl aussuchen, damit er ihrer Treueversichert sey, weil dazu viel Sorgfalt und Ueberlegung er-fodert wird. Hingegen kann man sagen: Der Feldherr
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